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Kurzfilm der Woche: Dieser Song aus "The Witcher" bleibt dir im Gedächtnis

Alexander Schneider

Die Serie "The Witcher" ist laut Netflix nach nur wenigen Tagen die am zweithäufigsten gestreamte Serie auf ihrer Plattform in 2019. Die Meinungen über die Serie sind gespalten. Doch bei einer Szene sind die Meisten sich einig: Dieses Lied geht nicht mehr aus dem Kopf.

Die Netflixserie "The Witcher" basiert auf den gleichnamigen Büchern des polnischen Autoren Andrzej Sapkowski. In Polen ist die Fantasyreihe schon länger bekannt. Doch so richtig populär wurde die Welt des des Witchers erst, nachdem das polnische Entwicklerstudio "CD Projekt Red" 2015 ihr Videospiel "The Witcher 3: Wild Hunt" veröffentlichte. Das Spiel basiert auf dem Universum der Bücher und gab diesen einen Aufmerksamkeitsschub. Die Netflixserie basiert auf den Büchern und nicht den Spielen. Die Serie läuft seit dem 20. Dezember auf Netflix und ist laut der Streaming-Plattform nach wenigen Tagen die am zweithäufigsten gestreamte Serie auf ihres Dienstes in 2019 gewesen. Laut der Seite "Business Insider" ist sie aktuell die meist gefragteste Serie der Welt, noch vor Disney’s "The Mandalorian".


Das sollte man über die Serie wissen

Die Kritiken sind gespalten. Wahrscheinlich auch wegen der fragmentierten Struktur und teils konfuser Geschichtenerzählung. Das ist aber so gewollt, denn eins sollte man wissen: Die erste Staffel basiert zum Großteil auf Kurzgeschichten der Bücher, die meist Jahre voneinander entfernt stattfinden. In der Serie wird das aber nicht ganz klar, da oft von Hauptcharakter zu Hauptcharakter gesprungen wird und man könnte denken, dass alles zeitgleich abläuft. Selbst in der gleichen Folge werden Plotstränge gezeigt, die Jahrzehnte oder Jahrhunderte voneinander entfernt sind. Erst in der zweiten Hälfte der Serie passen sich die Zeitlinien der verschiedenen Charaktere an.

Wenn man aber die Social-Media-Diskussionen verfolgt, sind sich die meisten bei einem Punkt einig: Dieses Lied hat Ohrwurmpotenzial.



Das Witcher-Universum

Das Mittelalter wird oft romantisiert, doch vermutlich hat das Schreckliche und Dreckige überwogen. Es gilt als eine dunkle Epoche, in der Unterdrückung und Krankheiten zum Alltag gehörten. Was gibt es Schlimmeres als das? Wenn zu dieser düsteren Zeit noch Monstern und Magie dazukommen – und schon sind wir in der Welt von "The Witcher" angekommen. Geralt, welcher von Henry Cavill, den man in der Rolle als Superman kennt, ist ein Hexer. Als Kinder werden Hexer schmerzhaften Verfahren ausgesetzt, die sie mutieren lassen. Dadurch bekommen sie übermenschliche Kräfte, aber werden emotionslos.

Die Aufgabe von Hexern ist es, für Geld Monster zu töten – nicht mehr und nicht weniger. Sie wählen nicht zwischen zwei Seiten, sondern bleiben neutral. Die anderen Protagonistinnen sind die Zauberin Yennefer und das Überraschungskind Ciri. Letztere hat besonders starke, schlummernde Kräfte, welche über das Schicksal der Welt entscheiden könnten. Das Schicksal und was es bedeutet, ist generell ein Motiv, das sich durch die gesamte erste Staffel zieht.
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