Mobilität in Freiburg

Kreuzung an der Heinrich-von-Stephan-Straße wird für den Rad- und Fußverkehr umgebaut

Jens Kitzler

Die Kreuzung Basler- und Heinrich-von-Stephan-Straße soll sicherer werden: Für Radler und Fußgänger wird Platz von der Straßenfläche abgeknapst. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober dauern.

Die Kreuzung Basler Straße/Kronenstraße/Heinrich-von-Stephan-/Merzhauser Straße wird bis Ende Oktober umfangreich umgebaut, vor allem, um dort die Situation für den Radverkehr und für Fußgänger zu verbessern. So sollen laut einer Mitteilung des Rathauses die Fahrradstreifen zwischen der Kreuzung und dem Beginn der Kronenstraße jetzt vollständig auf die Straße verlegt werden, bisher mussten sich Radler und Fußgänger den Gehweg teilen. "Der Straßenraum wird dafür umverteilt", heißt es in der Meldung, "für Autos steht dort dann nur noch eine Fahrspur zur Verfügung." Ab der Kronenstraße war das ohnehin schon so. Dort, wo die Radwege mündende Straßen querten, würden sie zudem rot markiert. Im Ganzen verliefe so von der Kreuzung bis zur Innenstadt künftig ein breiter Radweg auf beiden Seiten.

Aufstellfläche und eigene Ampelphase für Radler

Auch an der Kreuzung Basler- und Heinrich-von-Stephan-Straße selbst soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Rechtsabbieger von der Heinrich-von-Stephan-Straße und Fußgänger, die die Basler Straße queren, sollen künftig nicht mehr gleichzeitig Grün bekommen. Wer per Rad oder zu Fuß vom Pressehaus aus in Richtung Innenstadt unterwegs ist, soll an der Kreuzung in Zukunft nicht mehr in Konflikt mit Autos kommen, die von der Basler- in die Merzhauser Straße abbiegen, hier sollen die Ampelphasen für Radler und Fußgänger sowie die für die abbiegenden Kraftfahrzeuge separat geschaltet werden. Für von Süden aus nach links abbiegende Radler soll eine Aufstellfläche geschaffen werden, von der aus sich per Druckknopf eine Grünphase zum Überqueren der Ampel schalten lässt.

LED-Technik soll Strom sparen

Nebenbei sollen während der Arbeiten die Ampeln auf stromsparende LED-Technik umgerüstet und die Fußgängerquerungen mit Hilfen für Blinde versehen werden. Die Arbeiten sollen laut Stadt bis Ende Oktober abgeschlossen sein und rund 200 000 Euro kosten. Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden. Die Maßnahme ist Teil des vergangenes Jahr beschlossenen Investitionspakets für den Fuß- und Radverkehr in Höhe von rund 16 Millionen Euro.