KickLife mit Kate Mosh? Kickte live!

Carolin Buchheim

Samstag Abend ging es bei der KickLife Party im Z bei den Konzerten von Ein Stück heile Welt (Freiburg), Luke (Köln, Hamburg, Luxemburg) und Kate Mosh (Berlin) hoch her. Das kickte, live, und zwar richtig.



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in Stück heile Welt, ja genau, die Band, die vor ein paar Monaten per Guerilla-Taktik zu Harald Schmidtwollte, lieferten gut gemachtem, spannend instrumentiertem Deutsch-Pop, Luke spielten sich warm, wurden mit jedem Song besser und waren am Ende des Gigs so gut, dass sie gerne noch eine Weile hätten weiterspielen können, und Kate Mosh rockten den Abend dann engültig fertig.

Die Herren Mosh lieferten ein tolles, abwechslungsreiches Set inklusive Song-Raritäten, bestens gelaunt und motiviert am letzten Abend bevor es erstmal für eine kleine Weile zurück nach Berlin gehen sollte, und für einen Song stürmte auch Luke Sänger Heiko Schneider ans Mikro neben Sebastian Cleemann und Thom Kastning. Getanzt wurde sowohl auf als auch vor der Bühne, und die hohen Erwartungen, die Sebastian Cleemann im fudder-Interviewgeweckt hatte, wurden geradezu übererfüllt.

Einziger Wermutstropfen des Abends war sein viel zu frühes Ende: Kate Mosh hatten erst vor einer guten viertel Stunde ihren letzten Song gespielt, und es war gerade einmal zu drei Songs getanzt worden, als die freundlichen Türsteher von Tournado gegen viertel vor drei begannen, den vielen noch verbliebenen Gästen böse auf die Bierflaschen in den Händen zu starren, und sie freundlich auf die Richtung des Ausgangs hinzuweisen. Verlängerte Öffnungszeiten des Z für KickLife sind wirklich wünschenswert, damit man nicht noch mitten im Nach-Konzert-High nach Hause oder ins Crash gehen muss.

Insgesamt aber ein toller Abend mit tollen Konzerten und ausgezeichnetem Sound im Z. - Weiter so, liebes KickLife Team!

 

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