Club der Freunde

Serie "Bewegte Region"

Kicken im Knast: Warum Fußball in der JVA Freiburg so wichtig ist

Fußball genießt in der Freiburger Justizvollzugsanstalt hohen Stellenwert: Zum Frustabbau, als Bewegungstherapie und Teamsport. Viele der Häftlinge spielen auf gutem Niveau.

Der Frühling ist da. Das können die Häftlinge riechen und sehen. Zumindest an den drei Kirschbäumen, die im Gefängnishof blühen. 30 Männer dürfen kicken an diesem milden Aprilabend. Unten, in der Halle. Wärter führen sie in festgelegter Reihenfolge aus den Trakten ins Zentrum des fünfzackigen Sterns, zum Mittelpunkt des Freiburger Gefängnisses. Nur die Insassen aus der Abteilung III-1 sind ausgenommen.

"Da sitzen die besonders schweren Fälle", sagt Frank Meyer, Sportchef im Freiburger Knast. Er erwartet die Häftlinge an der Tür seines Büros und gleicht die Namen der Männer auf seiner Liste ab. Den dicken Schlüsselbund in der Hand, führt er die Truppe in den Keller. Meyer muss einige Gittertüren aufschließen, bis die Häftlinge in Trainingsklamotten und Badelatschen die Halle erreicht haben.

Fußball bedeutet eine Stunde Freiheit
Dann geht es schnell. Linienlauf, Aufwärmen, Mannschaften wählen. Kein Gerede, jeder will so lang wie möglich spielen. Eine Stunde Freiheit. Wenigstens innerhalb der ...

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