Johnossi im Jazzhaus: Tanz und Transpiration

Jule Markwald

"Hast du schon gehört, Johnossi spielen diesen Freitag im Jazzhaus." – "Was, schon wieder?" So, oder so ähnlich war die Reaktion aller, denen fudder-Mitarbeiterin Jule vom anstehenden Konzert der Schweden erzählte. Zum Glück war das kein allgemeiner Trend, und das Jazzhaus am Freitag ausverkauft und proppenvoll. Wie's war:



Dicht gedrängt steht das ausgewogen gemischte Publikum schon bei Britta Persson – dem Supportact dieses Abends. Sie zaubert zusammen mit ihrem Drummer eine angenehm unaufgeregte Show auf die Bühne und verlässt eben jene recht bald, um für Johnossi Platz zu machen.

Das Freiburger Publikum meint es gut mit dem dynamischen Duo aus Schwedens Hauptstadt. Und diese verstehen es, über die Länge des gesamten Konzertes einen Spannungsbogen aufzubauen, der diesen Namen auch verdient hat. Ihr Repertoire beinhaltet Songs aus allen drei Alben, wobei sie sich die Stampf-und-Klatsch-und-Mitsing-Hits „Execution Song“, „18 Karat Gold“ und „Man Must Dance“ bis fast zum Schluss aufheben.



Zumindest letzteren Titel nimmt das Publikum wörtlich: es wird ekstatisch getanzt und transpiriert, bis auch die Zugabe vorbei ist und die Band nach einer Menge „Thank you Freiburg“s die Bühne verlässt.

Überhaupt waren sowohl John als auch Ossi an diesem Abend gut gelaunt und hatten sichtbar Spaß an der Sache. Das Publikum – den verschwitzten, selig lächelnden Menschen nach zu urteilen, die sich nach Konzertende zum Rauchen nach draußen schieben – auch.

Sollte der Brockhaus also jemals den Begriff „gelungenes Rockkonzert, das“ aufnehmen, könnte man ein Bild dieses Abends darunter drucken. Es war fabelhaft.

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