Mobilität

In sechs Monaten haben RVF-Fahrgäste 261.000 Kurzstreckentickets gekauft

BZ-Redaktion

Für 1,50 Euro können Fahrgäste drei Haltestellen weit fahren: Im Juli hat der Regio-Verkehrsverbund Freiburg ein Kurzstreckenticket eingeführt. Die Verantwortlichen ziehen jetzt erstmals Bilanz.

Der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) zieht sechs Monate nach Einführung des Kurzstreckentickets eine positive Bilanz. Rund 261 000 Fahrscheine seien in dieser Zeit verkauft worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die Stadt Freiburg und die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen seien mit dem Absatz des Fahrscheins zufrieden. Dieser wird bisher zu 86 Prozent in Freiburg und zu 14 Prozent in den zwei Landkreisen genutzt.


Damit zeigt man sich beim RVF zufrieden: "Das entspricht unseren Erwartungen und der üblichen Hochlaufkurve. Wir sehen die steigende Akzeptanz bei den Fahrgästen", wird RVF-Geschäftsführerin Dorothee Koch zitiert. Möglich wurde die Einführung des Kurzstreckenfahrscheins durch die finanzielle Unterstützung Freiburgs und der zwei Kreise. Sie bezuschussen das Ticket mit 650.000 Euro pro Jahr.

Die Einführung des Fahrscheins verlief laut RVF reibungslos. In den ersten Wochen hätten RVF und VAG über mehrere Kanäle darüber informiert. Seit Januar könne die Kurzstrecke auch direkt aus der Fahrplanauskunft von VAG-mobil und Fahr-Plan+ gekauft werden. Ab April sei es möglich, alle Mobil-Tickets ohne Registrierung in den Apps zu kaufen.