Club der Freunde

"Deep Learning 2.0"

In Freiburg lernen Computer das Lernen

"Deep Learning 2.0" heißt ein Konzept, mit dem sich Lernprozesse automatisiert verbessern lassen. Frank Hutter von der Uni Freiburg will es Computern mit großem Aufwand beibringen.

Computer sind lernfähig. Man kann ihnen beibringen, auf Bildern bestimmte Objekte zu erkennen oder in gesprochener Rede einzelne Wörter zu unterscheiden. Entsprechend programmiert können sie sich das sogar selbst beibringen, was aber mit großem Aufwand verbunden ist. Frank Hutter von der Universität Freiburg will nun das maschinelle Lernen auf eine noch höhere Stufe heben. Deep Learning 2.0 nennt er das Konzept, wie sich die Lernprozesse automatisiert verbessern lassen.
Der 44-Jährige ist seit 2017 an der Universität Freiburg Professor für Maschinelles Lernen und Leiter des Machine Learning Lab. Seit 2019 ist er in Nebentätigkeit auch "Chief Expert AutoML" des Bosch Center for Artificial Intelligence. Studiert hat er in Darmstadt und promoviert in Kanada. Nach mehreren Projektförderungen bereits als Nachwuchswissenschaftler erhielt er dieses Jahr einen mit zwei Millionen Euro dotierten Consolidator Grant (ERC) des Europäischen Forschungsrats. Damit finanziert er über fünf Jahre hinweg vier Mitarbeiter: einen Postdoc und drei Doktoranden.
BZ: Herr Hutter, es gibt das klassische maschinelle Lernen, es gibt Deep Learning – und Sie arbeiten am Deep Learning 2.0. Was ist das jeweils?
Hutter: Bei allen diesen ...

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