Corona-Schutzimpfung

In Freiburg gibt’s die dritte Impfung ab dem 1. September

Jens Kitzler

Das Impfzentrum an der Messe in Freiburg bietet ab 1. September die vom Land initiierte Drittimpfung gegen Corona an. Berechtigt ist aber nicht jeder – und wer darf, muss schnell sein.

Das Impfzentrum an der Neuen Messe bietet vom 1. September an und bis zu seiner endültigen Schließung am 17.9. die von der Landesregierung in die Wege geleiteten Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus an. Das vermeldete die Betreiberin FWTM am Mittwoch. Auch Hausärzte können ab September die Drittimpfung verabreichen. Impfberechtigt, so die FWTM, seien alle Personen über 80 Jahren sowie Menschen, die in Einrichtungen mit besonders gefährdeten Gruppen lebten oder arbeiteten wie beispielsweise in Pflegeheimen. Auch Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden und Personen mit Immunschwäche erhielten die Auffrischung, zudem Personen, die bislang ausschließlich mit Astrazeneca oder mit der Einmalimpfung von Johnson & Johnson immunisiert wurden – Alter oder Vorerkrankungen spielten da keine Rolle.

Die Auffrischung ist frühestens sechs Monate nach der zweiten – oder im Fall von Johnson und Johnson einzigen – Impfung möglich. Für medizinische Beschäftigte, die in entsprechenden Einrichtungen tätig sind, werde eine Auffrischungsimpfung nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration derzeit grundsätzlich nicht empfohlen, schreibt die FWTM: "Auf individuellen Wunsch und nach erfolgtem Aufklärungsgespräch ist diese aber ab dem 1. September ebenfalls möglich."

Terminvereinbarung nicht nötig – und auch gar nicht möglich

Die Auffrischungsimpfung erfolge mit den Impfstoffen Biontech und Moderna, im individuellen Fall immer mit jenem, der bei der Erst- und Zweitimpfung vergeben wurde. Menschen, die eine Kreuzimpfung mit Astrazeneca und einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, bekommen den mRNA-Impfstoff desselben Herstellers. Eine Terminvereinbarung für die Auffrischungsimpfung ist nicht erforderlich. Je nach Höhe der Nachfrage könne mit Wartezeiten zu rechnen sein.

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