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Geschichte

Gertrud Luckner widmete ihr Leben dem Schutz der Juden in Freiburg (Teil 1)

Das ganze Leben von Gertrud Luckner drehte sich darum, Jüdinnen und Juden in Deutschland zu helfen. Sie kam als junge Diplom-Volkswirtin nach Freiburg und wurde schnell als Pazifistin zum Schutz der jüdischen Bevölkerung aktiv. Dafür landete sie selbst im Konzentrationslager. Der erste Teil ihrer Lebensgeschichte.

Gertrud Luckner wird am 26. September 1900 als Jane Hartmann in Liverpool geboren. Ihre Eltern sind der Marineingenieur Robert Hartmann und seine Frau Gertrude, geborene Miller. Nur wenige Wochen nach ihrer Geburt überlassen ihre leibliche Eltern die kleine Jane einem deutschen Ehepaar, dem Kaufmann Karl Luckner und seiner Frau Luise, ihren neuen Pflegeeltern.
Ein holpriger Start
1907 nimmt das Luckner-Ehepaar die inzwischen Siebenjährige mit nach Deutschland. Erst im Alter von 22 Jahren wird sie offiziell von ihren Pflegeeltern adoptiert. Ab diesem Zeitpunkt erhält sie als Gertrud Jane Luckner die preußische Staatsangehörigkeit. Dennoch bleibt sie dem Land ihrer Geburt und Kindheit stets verbunden und besteht darauf, auch die britische Staatsbürgerschaft zu behalten. 1916 zieht die Familie nach Königsberg. Luckners Schullaufbahn verläuft alles andere als gradlinig: Wegen einer Tuberkulose-Erkrankung und häufiger Stirnhöhlen-Vereiterungen hängt sie dem Unterrichtsstoff ständig hinterher. Trotz einem "Nicht Genügend" in Mathe und wegen eines ...

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