Club der Freunde

"Gegen mich gab es Morddrohungen", Frederik Greve betreibt die Facebook-Seite "Kein Mensch Ist Illegal"

Wer sich im Internet für etwas einsetzt, bekommt schnell Gegenwind. Diese Erfahrung hat auch Frederik gemacht. Der 20-Jährige betreibt die Seite "Kein Mensch ist Illegal" mit über 160.000 Likes. Wie mit Hass und Hetze umgeht, erzählt er im Interview.

Frederik, Du steckst viel Freizeit in deine Facebook-Seite "Kein Mensch ist Illegal". Warum machst Du das?
Frederik: Ich will die sozialen Netzwerke nicht den rechten Hetzern überlassen, die im Internet ja extrem stark auftreten. Es geht darum, Flagge zu zeigen.

Vor einiger Zeit hast Du auf deiner Seite geschrieben, dass Du Menschen helfen willst, aber dass sich viele Menschen nicht helfen lassen wollen.
Ursprünglich wollte ich mit der Seite Menschen erreichen, die noch nicht ganz in ein extremes politisches Lager reingerutscht sind. Es ist aber seit 2015, also seit der Flüchtlingskrise, extrem schwer, diese Leute zu erreichen oder mit ihnen zu diskutieren. Man kommt gegen die Hetzer und Trolle kaum mehr an.

Dir schlägt sicherlich viel Hass entgegen?
Ja, auf jeden Fall! Teilweise nur stumpfe Beleidigungen. Dann gab es gegen mich aber schon ...

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