Club der Freunde

Fünf Jahre 2015

Geflüchtete haben sich in Freiburg ein neues Leben aufgebaut

Asylverfahren, Deutschlernen, Arbeits- und Wohnungssuche: Die Menschen, die 2015 in Freiburg ankamen, hatten – und haben – viele Hürden zu überwinden. Wie geht es ihnen heute? Drei Beispiele.

Familie Alhelou, Syrien
Die Entscheidung zur Flucht war schwer: Mahmoud Alhelou (44), seine Frau Rokia Almasoud (39) und ihre Kinder Mohammed (17), Ahmad (fast 15), Sham (fast 11) und Bisan (7) hatten früher ein gutes Leben in einer kleinen Stadt in Syrien, an der Grenze zum Irak. Sie hatten sich eine schöne Eigentumswohnung gekauft, die Eltern arbeiteten als Lehrer. Doch dann kam der Krieg.

Über die Bomben und die Angst wollen sie lieber nicht mehr sprechen: Mahmoud Alhelou hofft, dass seine Kinder diese Zeit vergessen können. In den letzten Monaten in Syrien war die Versorgung katastrophal, sie konnten sich nur noch mit viel Geld etwas zu essen kaufen. Und ihr Geld wurde immer knapper. 2015 entschlossen sie sich zur Flucht. Nach einer Zwischenstation in Heidelberg kamen sie Anfang 2016 nach Freiburg. Erst lebten sie in der Unterkunft am Mundenhof, dann in den Unterkünften an der Haslacher Straße und an der Gundelfinger Straße.

Dort wohnten Geflüchtete und Studierende zusammen, und das war ideal: Die Studierenden halfen den Kindern bei den ...

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