fudder trifft Knut!

Sophie Guggenberger

Knut ist das beliebteste Wesen dieses Planeten. fudder-Autorin Sophie Guggenberger hat das Eisbär-Baby im Berliner Zoo besucht. Auf fudder gibt es ein spannendes Interview mit André Schüle, dem Tierarzt des Berliner Zoos. Er erklärt, warum Knut Knut heißt - und dass Eisbären auf 50 Kilometern Entfernung eine Robbe unter dem Eis riechen können. Schüle hat auch eine traurige Nachricht für Berlin: Wenn Knut zwei oder drei Jahre alt ist, "werden wir uns sicher bemühen, ihn an einen anderen Zoo zu vermitteln" - dann könnte Knut Berlin verlassen. Außerdem gibt's eine große Fotogalerie mit Bildern von Knut und anderen Tieren.



Keiner gibt gerne zu, ein Freund von Hypes, Trends und Massenhysterie zu sein. Aber in diesem Fall kann man sich der Euphorie unmöglich entziehen. Sie wirkt ansteckend, spätestens, wenn man das zuckersüße Pelzknäuel mit Stupsnase, schwarzen Knopfaugen und schneeweißem Fell mit eigenen Augen in Lebensgröße durch das Bärengehege tapsen sieht. Den goldigen Knuddelbären muss man einfach lieb haben, da vereinen sich ausnahmsweise die global ansonsten doch so unterschiedlichen Geschmäcker.

Gewiss ist Knut überwiegend ein von den Medien geschaffenes Kultobjekt. Die Öffentlichkeit wird ja geradezu bombardiert mit Meldungen über den Knuddelbären aus dem Berliner Zoo. Zudem begünstigen natürlich auch die Faktoren drum herum den geradezu explodierenden Beliebtheitsgrad des Eisbären: Knut wurde von seiner Mutter verstoßen, Knut fasziniert in einem unschuldigen Weiß, Knut hat goldige Knopfaugen, Knut tapst so unglaublich süß durch das Brillenbärengehege und wackelt dabei mit seinem Hinterteil so putzig hin und her – wer kann seinem kindlichen Charme da noch widerstehen? Doch ist sein schnuckeliges Aussehen nicht von Dauer. Schon Ende des Jahres wird Knut nicht mehr klein, süß, verspielt und knuddelig sein, sondern herangereift und seine Schutzbedürftigkeit wird verflogen sein.

Journalisten fachsimpeln am Rande des Geschehens über die besten Positionierungen – einige scheinen Dauergäste zu sein. Ausgestattet mit Leitern zeigt sich der routinierte Knut-Besucher. So bringt der eine oder andere Journalist tatsächlich eine Leiter mit zum Besuchstermin -  und versperrt dadurch anderen Besuchern die Sicht. Das löst bei einigen Zaungästen schon mal böse Blicke und Beschimpfungen aus. "In der ersten Reihe stehn' und dann auch noch anderen die Sicht versperren – Sie egoistisches Schwein!" Solche und ähnliche Äußerungen waren zu hören.

Acht Minuten lang hatten ausgewählte Presseleute das Glück, in der allerersten Reihe zu stehen. Neben diversen anderen Medienvertretern durften mein Kollege Marco Wegener und ich in diesen Minuten Knut ganz nahe sein. Zudem präsentierte Martin Frechen, Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH, hier vor der Bärenlage das kuschelfrische Knut-Plüschtier mit dem berühmten Knopf im Ohr.



Der abgesperrte Bereich in der vordersten Reihe ist ansonsten nur Kindern bis 12 Jahren und Rollstuhlfahrern vorbehalten. Nach einer Weile staunenden Beobachtens resümiert ein kleines Mädchen ihren Knutbesuch mit den Worten: "Das ist ja gar kein Knuddelbär, sondern nur ein kleiner Schmuddelbär!", womit sie wohl nicht ganz unrecht hat. Nach einem kurzen Bad in der brillenbäreigenen Pool-Anlage, strahlt Eisbär Knut jedoch erneut in einem unschuldigen weiß.



Die Situation um die Bäranlage, die sich momentan zwei Mal täglich (11.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr) in Knuts Showbühne verwandelt, ist vergleichbar mit der Euphorie während eines Auftritts von Tokio Hotel, Robbie Williams oder Paris Hilton. Da gibt es kaum ein Durchkommen, Menschenmassen und Gedränge herrschen rund um die Anlage. Der Andrang wird bereits außerhalb rund um den Bahnhof Zoo spürbar – je näher man dem Eingang kommt, desto mehr verdichten sich die Menschenströme.



Abseits des gewaltigen Trubels sprach ich mit André Schüle, der seit fünf Jahren als Tierarzt im Zoo arbeitet, über das Eisbärenwunder Knut, bevor Herr Schüle sich wieder dem Neuzugang auf der Felsenberganlage widmen und anschließend zum nächsten Pressetermin eilen muss.

Interview mit André Schüle



Herr Schüle, ein typischer Tag von Knut, wie sieht der aus?

André Schüle: Beginn ist relativ früh um 6.00 Uhr, wenn sein Ziehpapa Herr Dörflein oder seine Kollegen anfangen zu arbeiten. Knut bekommt dann seine erste Mahlzeit. Das ist ein Nährbrei, den wir selber herstellen. Ein Gemisch aus Welpenersatzmilch in Kombination mit einem Teil Fleisch. Dann Lebertran, um den hohen Fettgehalt der Eisbärenmilch von mehr als 33 Prozent zu erreichen. Sonst noch ein Multivitaminpräparat und Kalzium, dann ist die Mahlzeit komplett. Davon kriegt Knut momentan 250 Milliliter pro Mahlzeit, viermal am Tag. Damit geht's morgens los.

Dann ist immer einer der Pfleger bei Knut. Er darf hinter den Kulissen im Bäreninnenhof toben, spielen und im Aufenthaltsraum der Pfleger frei herum laufen. Es gibt ein für Knut spielgerecht eingerichtetes Gehege zum Innenhof hin, das für Besucher aber nicht einsehbar ist. Es ist mit Sand eingestreut, Baumstämme, mit Stroh gefüllte Jutesäcke, Bälle sind dort, alles wo er drin rumbeißen und rumspielen kann. Da kann man ihn auch mal eine Stunde alleine lassen, solange er noch einen Pfleger sieht. Knut ist nämlich noch nicht so weit, dass man sich komplett entfernen kann, aber er toleriert schon mal, dass er in dem Gehege alleine ist.

Dann gibt es die zwei Besuchstermine von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr. Am Abend zwischen 18 und 19 Uhr wird Knut dann meistens so müde, dass er in seine Schlafbox kommt. Das ist eine große Holzkiste, die unsere Tischler gebaut haben. Da wächst er jetzt aber bald raus und wird deshalb demnächst auch für die Nacht in diesen Spielkäfig umziehen. Von den Temperaturen verträgt er das locker, weil er ja ein sehr dichtes Fell hat.

Fühlt sich Knut im Kalten nicht sowieso viel wohler?

André Schüle: Ja, er mag es gerne sehr kalt. Die Holzkiste steht in einem Raum, in dem Tag und Nacht das Fenster offen ist. Knut hat dort auch die Möglichkeit, immer ins kalte Wasser zu gehen, denn da gibt es große Badewannen für ihn. Da geht er auch sehr gerne rein und spielt dort mit seinen Spielsachen. Er kann immer wählen, wie trocken oder nass, warm oder kalt er es haben möchte. Relativ viel Komfort hat er da für einen kleinen Eisbären.

Wann genau kam Knut auf die Welt?

André Schüle: Am 5. Dezember 2006.

Warum hat ihn seine Eisbärenmama Tosca damals verstoßen?

André Schüle: Die Mutter zieht sich zur Geburt in eine Wurfhöhle zurück – in freier Wildbahn genau wie in Zoos. Knuts Mutter hat jetzt ihre zweite Geburt gehabt und es ist einfach nichts Außergewöhnliches, dass die ersten Geburten ausgenutzt werden, um diese Mutterinstinkte und das richtige Verhalten erst zu erlernen. Es kommt in freier Wildbahn genau so vor, dass die ersten Geburten von den Müttern noch nicht angenommen werden – das war hier auch der Fall.

Knuts Mutter soll schon wieder trächtig sein…

André Schüle: Das könnte sein. Sie ist gedeckt worden, aber das kann man jetzt noch nicht feststellen. Kurz vor dem Wurftermin kann man natürlich an dem Verhalten der Bärin erkennen, wenn sie die Tendenz hat, eine Wurfhöhle aufzusuchen. Wenn man dann Nistmaterial, also Stroh, hinlegt und sie das in die Höhle schleppen, ist das ein sicheres Zeichen, dass sich da was tut.

Wer hat sich - und warum  - den Namen Knut ausgedacht?

André Schüle: Das war Herr Dörflein. Er wollte einen kurzen Namen haben, der ein bisschen nordisch klingt und möglichst einen langen Vokal hat, damit Knut gut darauf hören kann.

Warum ist Herr Dörflein als Pfleger von Knut ausgewählt worden?

André Schüle: Herr Dörflein wurde nicht ausgewählt. Er ist Reviertierpfleger im Bären- und Wölferevier. Da ist es so üblich, dass sich anfangs hauptsächlich der Chef eines Pflegerteams um den Nachwuchs kümmert – das war also von vornherein klar und keine Wahl. Herr Dörflein ist aber auch der erfahrenste Pfleger.

Neben Herrn Dörflein kümmern sich mehrere Tierpfleger um Knut.

André Schüle: Genau. Herr Dörflein ist die Hauptbezugsperson. Er hat Knut vom ersten Tag an aufgezogen. Jetzt sind es gerade die ersten zwei kompletten Tage, dass Knut ohne ihn auskommen muss. Gestern hat man das ein bisschen gemerkt, da war Knut schlechter drauf, leicht sauer und wollte mit den anderen Pflegern nicht so richtig was zu tun haben. Interessanterweise hat Knut immer wieder den Spint aufgesucht, wo die Arbeitskleidung von Herrn Dörflein drinhängt und wollte da einbrechen, den Holzschrank aufknacken. So ein Eisbär ist ein sehr geruchsorientiertes Tier. Knut ist natürlich sehr geprägt und merkt sofort, dass da jemand fehlt. Aber wir finden das ganz gut, denn er ist alt genug zu lernen, dass Herr Dörflein nicht 24 Stunden rund um die Uhr bei ihm sein kann.

Herr Dörflein hat also auch bei Knut übernachtet?

André Schüle: Ja genau. Herr Dörflein hat immer hier im Zoo geschlafen. In dem gleichen Raum, in dem die Schlafbox ist, hat er eine Pritsche und da jetzt durchgehend fast vier Monate sehr improvisiert geschlafen – zu Lasten von seinem kompletten Privatleben. Er ist jetzt auch ganz froh, dass er mal vier Tage am Stück frei hat und Zeit für seine Familie und Kinder. Für Knut ist es ganz wichtig, dass er eben lernt, auch andere Menschen als Bezugspersonen zu tolerieren.

Wie lange darf Knut noch an Herrn Dörflein knabbern, ehe es zu gefährlich wird?

André Schüle: Aufgrund der Erfahrung, die Herr Dörflein gemacht hat, vermuten wir, das wird etwa in einem Jahr der Fall sein. Dann hat Knut etwa 80 bis 100 Kilogramm Körpergewicht und ist so groß und wehrhaft, dass es eben auch für Menschen gefährlich werden könnte. Es kann sein, dass Knut sich schon ein viertel Jahr früher gegen die menschliche Nähe entscheidet. Vielleicht geht's auch ein viertel Jahr länger gut. Aber in etwa einem Jahr muss man den Termin erwarten. Dann wird Herr Dörflein aufgrund seiner Erfahrung auch sicher nicht riskieren, einen Tag länger reinzugehen.

Kommt Knut dann zu den anderen Bären?

André Schüle: Nein. Knut wird alleine groß werden. Neben der großen haben wir noch eine kleine Eisbärenanlage, die man von der großen separieren kann. Da ist ein Land- und ein Wasserteil, also alles, was Knut braucht, und da wird er heranwachsen. In freier Wildbahn ist es so, dass die Mutter eine Zeit lang die Jungen führt und dann verstößt. Die Mutter toleriert dann die Nähe der Jungen nicht mehr und die müssen alleine zusehen, wie sie zurecht kommen und auf eigenen Beinen stehen. Eisbären sind Einzelgänger, von daher wird Knut auch nichts vermissen. Er wird sowieso irgendwann den Menschen signalisieren, dass er nichts mehr mit ihnen zu tun haben möchte und seine Artgenossen vermisst er dann auch nicht. Die treffen sich in der Natur auch nur zur Paarung. Knut wird also bei uns groß werden und spätestens vor seiner Geschlechtsreife, also mit ca. 2 bis 3 Jahren, werden wir uns sicher bemühen, ihn an einen anderen Zoo zu vermitteln, wo er dann eben als zukünftiger Zuchtmann mit Damen zusammenleben kann.

Knut ist sicher jetzt schon sehr gefragt…

André Schüle: Jaja, da haben wir jetzt das Luxusproblem, dass sich schon sehr viele Zoos gemeldet haben, die ihn als zukünftigen Zuchtmann dann gerne haben möchten.

Hat Knut 'das Schlimmste' überstanden oder kommen noch 'kritische Phasen'?

André Schüle: Die kritischsten Phasen waren die ersten Wochen, wo er von seinem Gesundheitszustand immer mal geschwankt ist. Da gab es Fieberschübe und mit seinen 810 Gramm Geburtsgewicht war er wirklich ein kleines Häufchen Leben, was sehr anfällig für Infektionen war. Dann gab's das erste Zahnen, das war natürlich ein Problem mit den Milchzähnen wie bei Säuglingen auch. Da hat er den Sauger von der Flasche nicht immer richtig angenommen.

Momentan sind wir bei der Umstellung von der reinen Milchnahrung zu eben auch fleischlicher. Knut frisst später ja hauptsächlich Fleisch. Da habe ich aber nicht so große Sorge, dass das noch eine große Hürde sein wird, denn er nimmt jetzt schon vom Löffel durch den Fleischwolf gedrehtes schieres Fleisch und mag das sehr gerne. Nur muss man das behutsam machen, damit der Magendarmtrakt keine Probleme bekommt.

Seine Zähne hat Knut jetzt schon alle komplett?

André Schüle: Ja, er hat ein komplettes Milchgebiss und so mit ein bis eineinhalb Jahren hat er dann das bleibende Gebiss.

Was entgegnen Sie kritischen Stimmen, die nur mit dem Kopf schütteln und den ganzen Rummel um "den armen Knut" nicht unterstützen?

André Schüle: Es gab diese eine kritische Stimme von Herrn Albrecht, diesem selbsternannten Tierrechtler und Tierschützer, die man aber nicht für voll nehmen konnte, weil seine Kritik komplett haltlos war. Seiner Meinung nach hätte man dieses Tier einschläfern müssen, wie es andere Zoos mit ihren Bären auch gemacht haben.

Dazu können wir nur sagen: Jedes mal, wenn eine Mutter ihre Jungen ablegt, dann ist das jedes mal eine Einzelfallentscheidung, ob es Sinn macht, das Tier aufzuziehen oder es lieber einzuschläfern. Es gibt viel Gründe, die dafür sprechen können, ein Tier lieber einzuschläfern und diesen Versuch der Handaufzucht nicht zu starten. Es kann beispielsweise sein, dass das Tier unterentwickelt auf die Welt gekommen ist, dass es Geburtsschäden gab, Fruchtwasser aspiriert oder falsch gelegen. Es kann sein, was auch nicht selten ist, dass die Mutter sich daran vergeht. Manchmal spielen sie mit ihrem Nachwuchs, weil sie nicht wissen, was es ist -  das heißt, sie beißen rein oder treten drauf, und das Tier kann dabei so schwer verletzt sein, dass es keine Überlebenschance hat. Oder die Tiere sind unterkühlt, weil die Mutter keine Chance bietet, an das Jungtier ranzukommen. Bei einem so großen Tier, wie dem Eisbären, ist das natürlich auch eine Möglichkeit.

Das alles können Gründe sein, dass man aufgrund der Erfahrung, die man in Zoos gesammelt hat, einfach weiß, das hat keinen Sinn diesen Versuch der Handaufzucht zu starten. Dann würde was dafür sprechen, das Tier einzuschläfern, weil es ohne Zutun innerhalb von ein paar Stunden oder Tagen auch tot ist.

Bei uns war es ein anderer Fall. Wir hatten zwei kerngesunde Jungtiere. Sehr kräftig für Eisbärennachwuchs. Der eine hatte 780 Gramm, der Knut 810 Gramm, das ist über dem in der Literatur angegebenen Maximalgewichten für Eisbären, die bei 650 bis 750 Gramm liegen. Zwei ganz kräftige Tiere also, die unversehrt waren, voll entwickelt und – was auch ein wichtiges Indiz für den Lebenswillen ist – einen sehr guten Saugreflex hatten. Nach wenigen Stunden haben beide ihre erste Mahlzeit aus der Flasche angenommen. Da hätte jeder Zoo mit so guten Chancen, die wir da hatten, das gleiche getan.

Knuts Zwillingsbruder lebt ja aber nicht mehr…

André Schüle: Der Bruder von Knut ist am vierten Tag an einer Darminfektion gestorben.

Überfordert dieser riesengroße Rummel Knut nicht?

André Schüle: Nein, Knut tobt auf der Anlage genauso rum wie hinter den Kulissen. Wir haben ja extra so eine große Anlage ausgewählt, wo ein tiefer Wassergraben davor ist. Man könnte es natürlich nicht machen, dass man ihn auf einen Parkplatz stellt und rundherum die Medien toleriert. Das würde ihn natürlich total überfordern und da würde er wahrscheinlich Panik kriegen. Aber so hat Knut ja viel Platz. Einmal auf der Anlage und daneben der sehr große Wassergraben. Das einzige, was er vom Rummel mitbekommt, wird wahrscheinlich eine ordentliche Duftwolke sein, die da von den Besuchern rüberkommt. Sehen kann er die einzelnen Personen auch nicht, weil er sehr kurzsichtig ist als Bär.

Bären sind grundsätzlich kurzsichtig?

André Schüle: Ja genau, sie haben aber ein sehr gutes Gehör und vor allem einen exzellenten Geruchssinn. Eisbären können ja auf 50 Kilometern Entfernung eine Robbe unterm Eis schon riechen – also viel besser ausgebildet als unser verkümmerter Geruchssinn dagegen.

Wie wird es mit Knut weitergehen? Wird er im Berliner Zoo bleiben?

André Schüle: Wenn Knut eine Größe erreicht hat, dass er sich anderen weiblichen Eisbären gegenüber durchsetzen kann, dann werden wir ihn sicher an einen anderen Zoo abgeben, wo er bleiben kann. In Berlin wird er sicher nicht bleiben. Wir haben ja einen Eisbärenmann, Knuts Vater Lars, der hat ja bewiesen, dass er ein guter Zuchtmann ist.



Nebenbei: auch andere goldige Zoobewohner haben gerade Nachwuchs und der ist keineswegs weniger schnuckelig. Nur leider - oder vielleicht eher - ein Glück, wissen die wenigsten Besucher davon - alles dreht sich dieser Tage nur um Knut. So bleibt die freie Sicht auf das goldige pechschwarze Malaienbär-Baby Ernst, das Knut - bis auf das schwarze Pelzkleid - zum Verwechseln ähnlich sieht.



Mehr dazu:

Knut im Internet:

Foto-Galerie: Knut und seine Freunde ausm Zoo Berlin


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