Nach positiver Bilanz

Frelo-Leihräder werden am Tuniberg zur Dauereinrichtung

BZ-Redaktion

Der städtische Fahrradverleih Frelo wurde 2020 mehr als 300.000 Mal genutzt – trotz Corona. Nach dem Testbetrieb wird das Angebot nun auch am Tuniberg und in Hochdorf dauerhaft fortgesetzt.

Das von der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) gemanagte städtische Fahrrad-Ausleihsystem Frelo hat im Jahr 2020 insgesamt 300.038 Fahrten mit einem der rot-weißen Räder registriert. Frelo ist nicht nur in der Kernstadt vertreten, sondern auch in den Tuniberg-Ortsteilen und in Hochdorf. Die Stationen dort sollen nach einem neunmonatigen Probebetrieb auf Dauer bleiben.

"Die Covid-19-Pandemie hatte glücklicherweise nur geringe Auswirkungen auf das Fahrradverleihsystem Frelo. Wir sind somit von einer guten Basis aus ins Jahr 2021 gestartet", berichtet VAG-Vorstand Oliver Benz. Für den Jahresverlauf sei festzustellen, so Benz weiter, dass sowohl die Jahreszeiten wie auch die beiden Lockdowns die Zahl der Nutzungen beeinflusst haben: Stärkster Monat war der Juli mit 39.494 Ausleihen. Dem standen im März und April – den Monaten des ersten harten Lockdown – nur jeweils knapp 14.000 und 13.000 Nutzungen gegenüber.

Nutzerzahl hat sich in einem Jahr verdoppelt

Im Januar 2020 – kurz vor der Pandemie – gab es 20.685 Fahrten. "Ein Indiz für die wachsende Akzeptanz des Angebots ist auch die ständig steigende Zahl der registrierten Nutzerinnen und Nutzer. Diese hat sich im Jahresverlauf auf 26.372 knapp verdoppelt," sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch: "Frelo ist seit dem 17. Mai 2019 am Start. Das Jahr 2020 war somit das erste vollständige "Frelo-Jahr". Im Jahr 2019 waren rund 151.000 Fahrten registriert worden.

Seit Juni 2020 gibt es die Frelo-Probestationen in den Tuniberg-Ortsteilen und in Hochdorf (die BZ berichtete). Die VAG zieht eine überwiegend positive Bilanz dieses Probebetriebs, die Stationen in Hochdorf, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen werden in den kommenden Monaten in feste Standorte umgewandelt.

Der Standort St. Nikolaus werde, so die VAG, dagegen weniger angenommen und daher aufgegeben. "Auch wenn die Stationen in den Ortsteilen natürlich nicht die Nachfrage haben, wie jene in der Innenstadt, möchten wir die Stationen fortführen, um ergänzend zu unseren Buslinien ein zusätzliches Mobilitätsangebot zu bieten," sagt Luisa Stenmans, die bei der VAG für Frelo verantwortlich ist.