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Freiburgerin ist auf einen Assistenzhund angewiesen und sammelt Spenden

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Ihre Verzweiflung wird von Tag zu Tag größer, jetzt wendet sich Anika-Kerstin Biegner an die Presse: Durch eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung ist die Freiburgerin stark eingeschränkt. Ein Assistenzhund könnte helfen.

Wenn sie unterwegs ist, fühlt sich Anika-Kerstin Biegner unsicher. Sie möchte nicht, dass ihr jemand zu nahe kommt. "Ich werde sehr schnell angetriggert und dissoziiere. Jeder könnte ein potentieller Täter sein. Das ist anstrengend und kostet mich viel Energie", schreibt sie in ihrem Spendenaufruf.

Ein Assistenzhund würde das Leben der Freiburgerin bereichern und ihre Lebensqualität verbessern.

Worum geht’s?

Durch eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung geht es Anika-Kerstin Biegner nicht gut. Seit 2018 befindet sie sich im Opferentschädigungsverfahren, das sich sehr wahrscheinlich noch weiter hinziehen wird. "Der Hund sollte eigentlich über die Opferentschädigung beantragt werden, aber da das Verfahren erst im Klageverfahren ist, kann es noch Jahre dauern", schreibt Biegner. "Meine Lebensqualität ist gerade sehr eingeschränkt. Ich arbeite größtenteils als Medinzinische Dokumentationsassistentin im Homeoffice. Das ist eine große Hilfe für mich aber ich möchte auch einfach mal wieder vor die Tür gehen, ohne Angst zu haben. Das ist eine Folge der schweren Traumata, durch meine Familiengeschichte."

Diese kann man in ihrem Blog "Seelenkrebs" nachlesen, den sie seit 2018 betreibt, wenn es ihr Zustand zulässt. "Natürlich bin ich in Therapie und ich versuche auch irgendwie ein normales Leben zu leben. Das ist für jemanden wie mich nicht einfach, weil ich jedes Mal meine Ängste vor Menschen überwinden muss. Ich bin auf Hilfe der digitalen Medien angewiesen, da ich keine Familie mehr habe. Ich wäre sehr dankbar über Hilfe."