Club der Freunde

Interview

Freiburger Waldorfschüler distanzieren sich von Verschwörungstheorien

Sie wollen nicht in eine Ecke mit "weltfremden Spinnern" gestellt werden: In einem Brief stellen sich zwei Schüler einer Waldorfschule gegen Impfgegner und Corona-Leugner. Warum dieser Schritt?

In dem Schreiben wehren sich Mascha Creutzburg und Romeo Imberi aber auch gegen einen "vorurteilsgeprägten Generalangriff gegen Waldorfpädagogik". Im Gespräch mit Stephanie Streif erklären die Jugendlichen ihre Sicht der Dinge. An der Waldorfschule in St. Georgen war es im Oktober zu dem größten Coronaausbruch im Regierungsbezirk gekommen.
BZ: In einem Schreiben an die Öffentlichkeit haben Sie sich von Verschwörungstheorien, Impfgegnern und Maskenattest-Fälschern distanziert. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen?
Creutzburg: Wir beide hatten die Idee, einen Brief aufzusetzen. Über den Corona-Ausbruch an unserer Schule und die fingierten Maskenatteste wurde ja überall berichtet. Und die Berichte in der Zeitung fanden wir auch gut. Es war richtig, dass darüber geschrieben wurde. Es gab aber einige Tweets, Leserbriefe oder auch Online-Kommentare zu den Berichten, die wir unfair fanden. Wir hatten den Eindruck, dass die gesamte Schulgemeinschaft in die Ecke mit verschwurbelten, esoterisch ...

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