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fudder-Interview

Freiburger Triathlet: Es ist wichtig, sich Etappen zu setzen

Der Freiburger Triathlet Nils Frommhold lief, schwamm und radelte bei dem berüchtigten Ironman auf Hawaii schon mehr als acht Stunden. fudder-Autor Christian Engel hat mit ihm über Etappenziele, das Laufband und seine liebsten Freiburger Strecken gesprochen.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und zum Abschluss noch ein schöner Marathon über 42 Kilometer – fertig ist der Ironman: Wieso tun Sie sich so etwas an, Herr Frommhold?
Nils Frommhold: Gute Frage. Früher, als ich ausschließlich Kurzdistanzen bestritt, hätte ich nie gedacht, einmal über die volle Distanz zu gehen. Das schien mir irgendwie zu anstrengend, da fand ich meine kürzeren Strecken über maximal zwei Stunden deutlich besser. Wenn man drin ist, ist die Faszination eines Ironmans aber schnell zu spüren. Das Spannende etwa ist der Kampf mit sich selber, denn ein Ironman ist ein sehr langer Wettkampftag mit vielen Höhen und Tiefen. Das macht für mich den Reiz aus. Ehrlich gesagt ist so ein Rennen aber auch wieder schnell vorbei.
Das Rennen dauert schon mal locker achteinhalb Stunden: "Schnell vorbei?!"
Man ist da als Sportler so sehr im Tunnel, dass die ...

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