Club der Freunde

Landgericht

Freiburger Trainer-Prozess beginnt mit Berichten von missbrauchtem Vertrauen

Seine Opfer sollen junge Spieler gewesen sein: Vor dem Freiburger Landgericht wird gegen einen 31 Jahre alten Jugendfußballtrainer verhandelt. Die Vorwürfe wiegen schwer: Es geht um Sexualstraftaten.

An ihren Jugend-Fußballtrainer Patrick S.* haben seine ehemaligen Spieler eigentlich alle gute Erinnerungen. "Er war ein sehr guter Trainer", sagt Stefano M.* im Flur des Freiburger Landgerichts. Der mittlerweile 23-Jährige war von 2012 an drei Jahre lang, in der C- und B-Jugend, im Team von Patrick S.: erst zwei Jahre bei den Sportfreunden Eintracht Freiburg, danach ein Jahr beim FC Emmendingen.

S. war sogar so beliebt und wurde als so kompetent angesehen, dass ihm bei einem Vereinswechsel insgesamt 14 Spieler folgten, weil sie weiter von ihm trainiert werden wollten – manche in der Hoffnung, einmal Profi zu werden. "Wir hatten Erfolg", sagt Stefano M. "Er war mit Abstand mein bester Jugendtrainer" – einer, der seine Spieler besser machte und dem es gelang, viele Talente aus der Region ins Team zu holen. S. habe auf einem Niveau trainiert, wie er es sonst aus der südbadischen Auswahlmannschaft kannte, erinnert sich vor Gericht ein anderer Spieler.

Beliebter Coach oder mutmaßlicher Sexualstraftäter?
Andere beschreiben den Coach mehr als Kumpel denn als Autoritätsperson. Er sei gezielt zu den Sportfreunden Eintracht Freiburg gewechselt, weil er glaubte und hoffte, dass Patrick S. ihn zu einem guten Spieler machen und die Eintracht sportlich im Jugendbereich zur zweiten Macht hinter dem SC Freiburg formen würde. So ...

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