Studie

Freiburger Studierende müssen für WG-Zimmer besonders viel zahlen

dpa

In Baden-Württemberg sind die Preise für WG-Zimmer für Studierende deutlich gestiegen. Besonders in Freiburg müssen sie tief in die Tasche greifen. Ein Zimmer kostet dort im Schnitt fast 500 Euro.

WG-Zimmer für Studierende in Baden-Württemberg sind kurz vor Start des Wintersemesters deutlich teurer als noch im vergangenen Jahr. Das hat eine Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts ergeben.

451 Euro pro Monat kostet ein Zimmer demnach in einer Wohngemeinschaft in Baden-Württembergischen Universitäts- und Hochschulstädten im Schnitt - im Vorjahr waren es noch 408 Euro. Am stärksten gestiegen ist der Preis im Südwesten der Untersuchung zufolge in Freiburg. Dort müssen Studierende im Schnitt nun 490 Euro zahlen - 70 Euro mehr als im Vorjahr.

Am teuersten wohnen Studierende in München

Auch bundesweit ist der Preis für studentisches Wohnen drastisch gestiegen. Im Mittel kostet ein WG-Zimmer nun 435 Euro statt 391 Euro. Am teuersten wohnen Studierende in München. 700 Euro kostet ein WG-Zimmer dort durchschnittlich nach Angaben des Moses Mendelssohn Instituts.

Das Institut wertete für die Studie Zimmer-Angebote auf dem Immobilienportal WG-Gesucht aus. Berücksichtigt wurden Inserate in der zweiten Augusthälfte für alle 95 deutschen Hochschulstädte mit mindestens 5000 Studierenden.

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