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Freiburger Student setzt sich mit Verein für Kinder in Kambodscha ein

Euch

Ein Freiburger Student hat zusammen mit jungen Menschen einen Verein gegründet. Der soll Kindern in einem kleinen kambodschanischen Ort helfen, eine Zukunftsperspektive zu haben. Im Ihr-Blog stellt Paul Nachtwey aus Freiburg den Verein vor.

Wenn ich in diesen Tagen während der Corona-Quarantäne in Freiburg aus dem Fenster auf merkwürdig menschenleeren Straßen blicke, dann scheint das kleine Thalaborivat, ein Dorf an den Ufern des Mekongs im Norden Kambodschas, sehr weit weg. Und doch sind meine Gedanken in diesen Tagen oft dort.


Seit zehn Jahren unterstützen wir von BeeBob Hilft e.V. dort eine Gruppe Mädchen und Jungen. 2010 noch lebten die Kinder ohne Eltern in einem Verschlag im Wald, schlugen sich auf eigene Faust durch. Sie gingen nicht in die Schule, waren schlecht ernährt und hatten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.
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Als bunter Haufen vieler junger Menschen wollten wir diesen Zustand verändern. Wir bauten zwei Wohnhäuser auf und kümmerten uns um Hauseltern, die seither auf die Kinder aufpassen und für sie kochen. Sie alle gehen in die Schule, haben eine behütete Kindheit und vor allem: wieder eine Zukunftsperspektive.
Info zum Autor:

Paul Nachtwey ist 20 Jahre alt und studiert seit einigen Jahren in Freiburg. Neben dem Studium engagiert er sich als Vorstandsmitglied bei BeeBob Hilft e.V. Er lernte die Kinder vor Ort im Rahmen eines Volontariats nach dem Abitur kennen, blieb aus Überzeugung im Verein aktiv und hilft jetzt von Freiburg aus. Für Eure Rückfragen ist er unter paul@beebob-hilfe.de zu erreichen.

Rachana zum Beispiel steht kurz vor dem Abitur und träumt davon, Lehrerin zu werden. Und Puthy ist als Junge bei uns im Center aufgewachsen und hat bald sein Medizinstudium hinter sich, um dann als Doktor zu arbeiten.

Ich habe mit ihm bei meinem letzten Besuch, Anfang des Jahres, viel über Corona geredet. Das Virus verändert das Leben aktuell auch dort. Nur sind die Hygienebedingungen in einem solch armen Land viel schlechter. Und Beatmungsgeräte rar.
Meine Gedanken sind daher auch in diesen Tagen oft in Thalaborivat. Für uns von BeeBob ist die aktuelle Situation daher nur Motivation, weiterzumachen.
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