Angespannte Personalsituation

Freiburger Strandbad verkürzt Öffnungszeiten wegen Personalmangel

BZ-Redaktion

Das Strandbad im Freiburger Osten öffnet von Donnerstag an erst um 10 Uhr und damit drei Stunden später. Grund: Es fehlt an Personal. Der städtische Badbetreiber sucht händeringend Saisonkräfte.

Aufgrund des bekannten Personalmangels könne fürs Strandbad die aktuelle Öffnungszeit von täglich 13 Stunden sowie an Samstagen und Sonntagen von elf Stunden nicht aufrechterhalten werden. Weil gerade in der Ferienzeit das Bad am Morgen nur gering besucht sei, öffnet es vom 28. Juli an von 10 bis 20 Uhr statt wie bislang ab 7 Uhr. "Damit steht das Bad weiterhin allen Freiburgerinnen und Freiburgern täglich für mindestens zehn Stunden zur Verfügung", teilte am Mittwoch die Regio Bäder GmbH mit, eine Tochtergesellschaft des kommunalen Wohnungsunternehmens Stadtbau. Sollte sich im Laufe der Sommerferien die Personalsituation entspannen, würden die Öffnungszeiten während der Woche wieder ausgedehnt.

Saisonkräfte werden dringend gesucht

Wer Interesse hat, als Saisonkraft in den Bädern zu arbeiten, könne sich jederzeit unter info@badeninfreiburg.de melden. Geübte Schwimmer können sich für die "badbezogene Rettungsfähigkeit" ausbilden lassen, um die Aufsicht zu unterstützen. Das umfasst Rettungsübungen sowie Erste Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch in anderen Bereichen wie der Kasse und der Reinigung würden Mitarbeitende gesucht.

Während der Sommerferien sind das Faulerbad und das Westbad wegen Revision sowie die Bäder in Hochdorf und Lehen geschlossen. Geöffnet sind folgende Bäder:

- Hallenbad Haslach: Montag geschlossen, Dienstag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr; Samstag und Sonntag von 9 bis 19 Uhr
- Freibad St. Georgen: täglich 12 bis 20 Uhr
- Lorettobad: täglich 12 bis 19 Uhr