Uniklinik Freiburg

Freiburger spenden so fleißig Blut, dass die Uniklinik an die Kapazitätsgrenze kommt

BZ-Redaktion

Eine gute Nachricht in schwierigen Zeiten: Die Freiburger Universitätsklinik teilt mit, dass sie so viele Blutspenden wie kaum zuvor erhalten hat. Vergangene Woche war das Blut knapp geworden.

"Das Team der Blutspende dankt allen Engagierten, die in den letzten Tagen dafür gesorgt haben, dass die Blutbankbestände wieder aufgefüllt werden konnten", heißt es auf der Homepage des zuständigen Instituts für Transfusionsmedizin und Gentherapie.


Wegen der dringenden Aufrufe kam es in den vergangenen Tagen zu einer nie dagewesene Spendenbereitschaft. Künftig bittet die Uniklinik alle Bereitwilligen, tagesaktuell auf der Website der Uniklinik zu prüfen, wann eine Blutspende Sinn macht.

Das habe nun zu der Situation geführt, dass die Aufnahmekapazitäten für neue Blutspenden an ihre Grenzen kommen, teilt das Blutspendeteam mit: "Um die Spitzenwerte auf ein Normalmaß zu bringen bitten wir Sie, Ihren Besuch bei uns um ein bis drei Wochen zu verschieben." Blutspenden werden nämlich kontinuierlich und dauerhaft gebraucht, am besten ist es, wenn sich die vielen potentiellen Spenden auf die kommenden Wochen verteilen.

Reisende aus Corona-Risikogebieten dürfen erstmal nicht spenden

Noch immer gilt, dass Reiserückkehrer aus China, Italien, Iran, Südkorea und Frankreich (Region Grand Est: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), Österreich (Bundesland Tirol), Spanien (Region Madrid) sowie Personen, die Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten und Verdachtsfällen hatten, für vier Wochen von der Blutspende zurückgestellt werden.