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Astronomie

Freiburger Forscher fotografieren Sonnenoberfläche so scharf wie noch nie

Das Teleskop Gregor auf Teneriffa liefert bestechend scharfe Bilder der Sonnenoberfläche. Die Projektleitung liegt beim Leibniz-Institut für Sonnenphysik in Freiburg.

Sechzehn Spiegel sind gerade der größte Stolz des Leibniz-Instituts für Sonnenphysik (KIS) in Freiburg. Der größte von ihnen hat einen Durchmesser von anderthalb Metern, der kleinste von zehn Zentimetern. Zusammen mit Motoren und Kabeln sind sie in Gregor verbaut, dem größten europäischen Sonnenteleskop. Gregor wird unter Federführung des KIS von einem deutschen Konsortium betrieben und steht auf dem Berg Izaña auf der spanischen Insel Teneriffa. Hier, im Teide-Observatorium, internationaler Sternwarten-Code 954, haben sich die Wissenschaftler auf die Sonnenbeobachtung spezialisiert.

Das Gregor-Teleskop hilft ihnen dabei seit 2012, allerdings machte es seinen Job bisher allenfalls solide. 2017 stieß die Physikerin Lucia Kleint zum KIS, sie sollte schauen, wie man aus den mittelmäßigen Aufnahmen des Teleskops hervorragende machen könnte. "Einige optische Komponenten hatten Probleme", erzählt Kleint, die das Projekt und die deutschen Sonnenteleskope auf Teneriffa leitet.

Mehrere Schwachstellen gefunden
Teleskopoptiken ...

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