Fotos: Niemandsland hinterm Edeka

Carlotta Huber

Rostige Eisentüren knarren im Wind, Sonnenstrahlen fallen durch löchrige Dachziegel, Taubenkot bedeckt alte Geländer: Der größte – illegale – Abenteuerspielplatz der Stadt breitet sich seit einiger Zeit zwischen der Bahnstrecke Richtung Basel und der Lörracher Straße aus. Dort liegt, von der Öffentlichkeit kaum beachtet, seit 2006 das riesige Gelände der Baustoffhandlung Götz & Moriz brach. Ein fotografischer Eindruck:



Direkt hinter dem Edeka-Supermarkt, der dort übergangsweise in einem Zelt untergebracht ist, erstreckt sich das verlassene Gelände. Wo früher in großen Hallen Steine, Glaswolle und Rohre gelagert wurden, treffen sich nun Jugendliche, um abzuhängen oder Graffiti an die Wände zu sprayen. Dabei flattern alte Rechnungen durch die Räume und ausgeschlachtete Autos werden zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert. Absperrungen oder Sicherheitsdienste gibt es hier nicht.

Was aus dem unwirklichen Ort mitten in der Stadt wird, ist derzeit noch völlig unklar. Konkrete Pläne gibt es nach Aussage des Eigentümers Götz & Moriz derzeit jedenfalls nicht.

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Fotos: Carlotta Huber