Fotogalerie: Das Finale der Deutschlandtour

Carolin Buchheim

Und am Ende wurde alles dann noch beinahe gut. Mit den Publikumslieblingen Jens Voigt, Erik Zabel und Sebastian Lang in den Sieger-Trikots und dem Sieg der Mannschaftswerbung in den Beinen des Team Gerolsteiner endete die Deutschlandtour nach 1358,5km gestern in Karlsruhe.



Gestartet war die letzte Etappe am Morgen im Kurpark von Bad Krozingen, und entlang der Strecke und in den Dörfern an Kaiserstuhl und Tuniberg herrschte ausgelassene Festtagsstimmung. Zwar war bei weitem nicht so viel Andrang am Straßenrand wie beim legendären Stopp der Tour de France in Freiburg im Juli 2000, aber von der großen Radsport-Depression konnte keine Rede sein. Schon Stunden vor der Durchfahrt des Pelotons standen Radsportfans jeden Alters an der Straße, hofften auf Geschenke der Werbekarawane, unterhielten sich mit ihren Nachbarn, grillten und tranken trotz der frühen Stunde auch das ein oder andere Viertele.

In Waltershofen allerdings wurde Jan Ullrich lautstark vermisst: Jan, wir vermissen Dich stand auf einem bemalten Bettlaken. Nicht überraschend, liegt seine alte Heimat Merdingen doch direkt auf der anderen Seite des Tunibergs. In Hecklingen gab es ein sicher nur halb-ernst gemeintes Laken an einer Mauer unterhalb des Weinbergs am Ortsausgang: Statt Doping lieber Hecklinger Wein.

In Karlsruhe wartete auf die Radfahrer ein buntes Etappenfest und großer Andrang an der Straße; Dank eines Rundkurs zwischen Messe und Innenstadt konnten manche Zuschauer das Peloton vier mal passieren sehen. Die Etappe gewann in einem Sprintfinish der Australier Graeme Brown vom Team Rabobank.

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