Club der Freunde

Bildung in der Pandemie

Fernlernen klappt immer besser - doch die Sehnsucht nach der Schule bleibt

Kinder und Jugendliche lernen wieder am Laptop oder Tablet – manchmal auch mit Beat-Box-Workshop und Zufallstreffen. Distanzlernen funktioniert besser als im ersten Lockdown. Mängel gibt es trotzdem.

Der Morgen ist streng durchgetaktet. Acht Uhr aufstehen, dann ab ins Bad, waschen, anziehen, Zähne putzen. Punkt 8.25 Uhr sitzt Finja Lacher am Tablet, neben ihr liegt das Smartphone. Sie loggt sich ein – und sitzt einen Moment später im virtuellen Klassenzimmer der 7b der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule in Schopfheim. Gefrühstückt wird später. Zehn nach neun sei die erste Pause, erzählt Finja. "Dann esse ich und spiele, wenn noch Zeit ist, mit meiner Katze."
Finja sagt, dass das Fernlernen gut laufe. Viel besser als im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr. "Der Unterricht findet nach Stundenplan und meistens über Video statt", so die 14-Jährige. Während der Lehrer auf dem Bildschirm spricht, schalten die Schüler Bild und Ton aus. Und wer eine Frage hat, schickt eine Meldehand in den Chat. Der Lehrer ruft auf, der Schüler fragt. Finja erzählt, dass sie froh ist, ihre Fragen endlich wieder direkt los zu werden. Im ersten Lockdown habe sie oft lange auf eine Antwort von ihren Lehrern warten müssen. "Damals gab es noch keine Videokonferenzen." Viel sei per Mail hin- und hergegangen. Müsste sie dem Fernlernen eine Note geben, wäre das "eine Zwei, vielleicht sogar eine Eins-bis-Zwei". Dem Fernlernen im Frühjahr hätte Finja eine Drei-bis-Vier gegeben. Anstrengend sei das damals gewesen.
"Die Eltern sind Hauptansprechpartner, Erklärer, Kontrolleur."
Eine Mutter Der erste Lockdown liegt Monate ...

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