Aktion

Ex-SC-Spieler Matthias Ginter macht am Donnerstag bei Damasko’s Falafel

Eyüp Ertan

Falafel für den guten Zweck: Ex-SC-Freiburg-Spieler Matthias Ginter verkauft am Donnerstag Falafel im Damasko’s am Europaplatz – und sammelt Geld für seine Stiftung.

Der Weltmeister von 2014 ist nicht mehr beim SC Freiburg aktiv – und doch vergisst Ginter nicht, woher er kommt. Gemeinsam mit seiner Frau Christina hat Matthias Ginter 2018 in Freiburg die gleichnamige Stiftung gegründet, die sich vor allem für Kinder und Jugendliche einsetzt, die nicht privilegiert aufwachsen.


Ginter, seit 2017 beim Bundesligisten aus Mönchengladbach angestellt, hat seit gut einer Woche Sommerpause – und verbringt diese am Donnerstagnachmittag im Damasko’s am Europaplatz damit, Falafel für die ersten 20 Kundinnen und Kunden seiner "Schicht" zu machen. Um 15 Uhr ist Arbeitsbeginn für Matthias Ginter, nach den ersten 20 Essensbestellungen wird er noch für Autogramme und eventuell Fotos bereitstehen – stets auf den Hygieneabstand achtend.

Was das mit dem Damasko’s zu tun hat? Das Familienunternehmen, das in Freiburg an zwei Standorten syrische Spezialitäten anbietet, versucht am Europaplatz seit der Eröffnung vor über einem Jahr, weitestgehend plastikfrei zu arbeiten. Um das zu ermöglichen, bieten sie seit knapp zwei Wochen – typisch Freiburg – einen Jutebeutel an. Damaskus Geschäftsführer Bilal Aloge sagt: "Wir finden die Arbeit von Matthias und unser Frau Christina einfach toll und möchten die Stiftung daher langfristig unterstützen." Die Erlöse des Beutels gehen dabei komplett an die Matthias-Ginter-Stiftung. Und quasi im Gegenzug stellt sich Ginter hinter die Theke und nimmt ab 15 Uhr die ersten 20 Bestellungen auf.
  • Was: Falafel mit Matthias Ginter
  • Wo: Damasko’s Europaplatz
  • Wann: 15 bis 17 Uhr