Coronavirus

Erstmals seit Juli ist ein Covid-19-Patient in Freiburg verstorben

Joachim Röderer

In Freiburg gibt es nach knapp vier Wochen wieder einen Covid-19-Todesfall, die Zahl der Infizierten steigt weiterhin leicht. Laut Behörden haben sich teilweise ganze Familien im Urlaub infiziert.

Erstmals seit dem 28. Juli gibt es in Freiburg wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, dass ein Patient oder eine Patientin an oder mit Covid-19 verstorben ist. Damit hat sich seit Beginn der Pandemie die Zahl der Todesfälle in Freiburg auf 81 erhöht, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gab es bislang 75 Todesfälle.


Gestiegen ist auch die Zahl der Infizierten. Für den Landkreis wurden am Mittwochmorgen zehn neue Fälle gemeldet, für die Stadt Freiburg sechs Neuinfektionen. Bei den Fällen handelt es sich laut Gesundheitsamt im Wesentlichen um Reiserückkehrer.

Ganze Familien infiziert

Da sich teilweise ganze Familien infiziert hätten, würde dies die Dimensionen der am Mittwoch gemeldeten Zahlen erklären, so Matthias Fetterer, der Sprecher des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald. Die Betroffenen hätten sich zuvor in Ländern wie Malta, Spanien, Bulgarien, Mazedonien, Tschechien und auch im Kosovo aufgehalten, so das Gesundheitsamt.

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