Club der Freunde

fudder-Interview

Ein Jahr Refugium: Ein Gespräch über Flüchtlingsarbeit in Freiburg

Das Refugium betreut seit rund einem Jahr Geflüchtete mit psychosozialen Belastungen. fudder hat mit zwei Betreuerinnen über das erste Jahr, Erfolgserlebnisse und Sprachbarrieren gesprochen.

Am 1. April 2018 begann das Refugium in der Adelhauser Straße mit seiner Arbeit. Die vom Caritasverband Freiburg-Stadt und Refudocs Freiburg getragene Einrichtung unterstützt seitdem geflüchtete Menschen mit psychosozialen Belastungen bei den ersten Schritten in ein stabiles Leben. Nicht nur die psychotherapeutische Beratung steht im Vordergrund. Ob aufenthaltsrechtliche Fragen oder Sprachkurse – das Refugium bietet ein offenes Ohr für alle Probleme und vermittelt dank eines großen Netzwerks gegebenenfalls an Facheinrichtungen weiter.

Neben hauptamtlichen Mitarbeiterinnen stehen dem Refugium niedergelassene Psychotherapeuten und Psychiater für Clearinggespräche sowie ehrenamtliche Ärzte des Vereins Refudocs zur Verfügung. Die Sozialpädagogin Leonie Cardoso Feldmann, 27, und die Erziehungswissenschaftlerin Jasmin Scholle, 38, begleiten die Einrichtung seit dem ersten Tag. fudder hat mit ihnen gesprochen.

Themen wie mentale Gesundheit sind selbst bei Einheimischen mit Vorurteilen und Stigmatisierungen behaftet. Welche Erfahrungen habt ihr bei geflüchteten Menschen gemacht?
Leonie: Es geht uns nicht darum, Klienten gleich in eine Psychotherapie zu vermitteln. Im ersten Schritt nehmen wir niederschwellig die Themen auf, die sie belasten und ...

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