Club der Freunde

Freiburg

Ein Besuch bei Regen und Kälte bei Fridays for Future mit 5000 Streikenden

Regen, Kälte und Wind können sie nicht aufhalten: Mehr als 5000 junge Menschen pochen in der Freiburger Innenstadt auf eine konsequentere Klimaschutzpolitik. Einblicke ins Innenleben Demo.

Die Vorbereitung
Im zweiten Obergeschoss der Freien Waldorfschule St. Georgen ist die Laune an diesem Donnerstagabend gegen 21 Uhr bestens. Sieben Schülerinnen und Schüler haben sich in einem Klassenzimmer versammelt. Es läuft Manu Chao und aktueller deutscher HipHop, es gibt Snacks und Softdrinks, ein Crêpes-Eisen steht für später bereit. Die Schüler haben sogar Isomatten und Schlafsachen dabei.
Fotos: Fridays-for-Future-Demo trotzt dem Regen in Freiburg
Dies ist keine heimliche Party in einem Schulgebäude, sondern das letzte Organisationstreffen der Fridays-for-Future-Anhänger vor dem großen Klimastreik am Freitag. Es werden Plakate gebastelt, Reden geschrieben und das Frontbanner bemalt, das am Freitag bei der Demonstration von den Schülern in der ersten Reihe getragen wird. Keine Lehrer oder Eltern. Die Jugendlichen organisieren sich selbst.



Diesmal drohen den streikenden Schülern Konsequenzen
"Sich für unsere Welt einzusetzen, finde ich wichtiger, als einen zusätzlichen Tag an der Schule zu verbringen", sagt Joana Boden, 16, aus Emmendingen. Ihre Schule, die Freie Waldorfschule Rieselfeld, hatte sie und ihre Klasse für den Streik im Januar noch beurlaubt, für dieses Mal sind Konsequenzen angekündigt. An anderen Schulen drohten den Fernbleibenden Fehlstunden, Strafarbeiten und Elterngespräche.
Rückblick (18.1.2019): Fotos: ...

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