Club der Freunde

Freiburger Politologe im Interview

Driftet die Gesellschaft nun auseinander oder rückt sie zusammen?

Wie wirken sich die Folgen der Coronakrise auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Darüber spricht der Freiburger Politikwissenschaftler Karsten Schubert im Interview.

Wie ein Mantra wird es wiederholt: Abstand halten, damit das neuartige Coronavirus sich nicht so schnell verbreitet. Gleichzeitig entstehen vielerorts Nachbarschaftshilfen. Dora Schöls hat den Freiburger Politikwissenschaftler Karsten Schubert gefragt, ob die Gesellschaft nun auseinanderdriftet oder zusammenrückt. BZ: Herr Schubert, aufgrund des neuen Coronavirus soll man sich nicht zu nahe kommen. Veranstaltungen werden abgesagt. Driftet unsere Gesellschaft jetzt auseinander oder rückt sie näher zusammen?
Schubert: So pauschal kann man das nicht beantworten. Das sind drastische Maßnahmen, die nicht sehr lange werden anhalten können. Es gibt auch Aufrufe zur Solidarität. In den USA ist man eher erprobt mit zivilgesellschaftlicher Hilfe, insbesondere wenn der Staat versagt. In Deutschland ist die Kultur anders, man verlässt sich mehr auf den Staat. Die Gretchenfragen der Solidarität sind eher: Wie wird denen geholfen, die am meisten leiden? Und wer kommt wie für den wirtschaftlichen Schaden auf?

BZ: Die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst also, ...

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