Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenzahlen in Freiburg steigen weiter leicht an

BZ-Redaktion

Die Arbeitslosenzahlen im Juli sind in Freiburg leicht angestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,1 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,8 Prozent. Inzwischen sind weniger Betriebe in Kurzarbeit.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Freiburg im Juli leicht angestiegen: 7731 Männer und Frauen hatten keine Arbeit, 50 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,1 Prozent. Vor genau einem Jahr waren 6044 Menschen oder 4,8 Prozent arbeitslos. Im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg, zu der neben Freiburg die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald (Quote 3,6 Prozent) und Emmendingen (3,4 Prozent) gehören, waren zum Stichtag 13. Juli 16 .431 Frauen und Männer ohne Beschäftigung, 20 mehr als im Juni, aber 4232 oder 34,7 Prozent mehr als im Juli 2019. Die Arbeitslosenquote für den Gesamtbezirk betrug im Juli 4,4 Prozent.


"Mehr Zugänge, aber auch mehr Abgänge – die Geschäftstätigkeit am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu und das nicht zu Lasten der Arbeitslosigkeit. Und während immer weniger Betriebe Kurzarbeit anzeigen, erholt sich nach drei schwachen Monaten endlich auch die Arbeitskräftenachfrage", so Andreas Finke von der Freiburger Agentur für Arbeit. Von einer Entspannung könne aber nach wie vor keine Rede sein.

Im fünften Monat der Pandemie sind laut Agentur noch einmal Anzeigen auf Kurzarbeit für insgesamt 820 Personen eingegangen. Damit habe sich seit Beginn der Corona-Krise die Zahl der Personen, die potenziell von Kurzarbeit betroffen sind oder waren, auf 91.984 erhöht. Weil an vielen Schulen die Prüfungstermine später als in den Vorjahren stattfanden, ist die Jugendarbeitslosigkeit nicht wie um diese Zeit üblich weiter angestiegen. Für August rechnet Finke mit einem ferienbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit.