Tabus brechen

Das Vulvaversity-Kollektiv lädt zum Fotoshooting im Jazzhaus ein

fudder-Redaktion

Seit einem Jahr arbeitet das Vulvaversity-Kollektiv daran, die Vulva aus der Tabuzone zu holen. Mit Gesprächen und Fotoshootings, bei denen man anonym untenrum fotografiert werden kann. Am Samstag findet im Jazzhaus ein Treffen statt.

Im Gegensatz zum männlichen Geschlechtsorgan wird über das weibliche seltener gesprochen. Viele Frauen schauen sich ihr Geschlecht nie oder selten an. Das Vulvaversity-Kollektiv will das ändern. Seit einem Jahr organisiert das Team aus fünf Freiburgern Treffen, Fotoshootings und Gesprächsrunden. Ihr Anliegen: Sie wollen die Vulva aus der Tabuzone holen, das Gespräch darüber offener und schamloser gestalten und Frauen und Menschen mit Vulva dabei helfen, sich selbst kennenzulernen. Am kommenden Samstag, 25. Juli, wird ein weiteres Treffen im Jazzhaus stattfinden. Mit geschütztem Raum, Austauschmöglichkeit und einer Literaturecke.


Wer will, kann seine Vulva fotografieren lassen und ein Bild davon mitnehmen. Denn das Vulvaversity-Kollektiv will vor allem Vernetzen, ins Gespräch kommen und dabei helfen, Scham über Bord zu werfen. Auch das Thema Body Positivity ist ihnen wichtig. Sie wollen dem Trend der Intim-Schönheitsoperationen etwas entgegensetzen.

Aus den Vulva-Fotografien soll am Ende ein 365 Tage-Abreißkalender entstehen. Eine Vulva für jeden Tag des Jahres.
  • Was: Vulvaversity – Mal so richtig hinschauen!
  • Wann: Samstag 25. Juli
  • Wo: Jazzhaus, Freiburg