Elternkalender

Corona-Ausgabe: 7 Tipps für Eltern und Kinder im Juni

Maria Schorn

Der Sommer ist unaufhaltsam, ihm ist es egal, ob alle fast verrückt werden ob der Einschränkungen. Auch wenn sich so langsam wieder so etwas wie "Normalität" einstellt, ist das Freizeitangebot noch relativ verhalten. Ein Glück spielt das Wetter mit.

Die Spielplätze sind schon seit Längerem wieder offen und teilweise so voll, dass man das Gefühl bekommen könnte, alles sei ganz normal. Diese drei Spielplätze bieten viel Platz und Ausweichmöglichkeiten und waren in den letzten Wochen nicht überlaufen:


1. Spielplätze

Der Waldspielplatz in Ehrenkirchen ist weitläufig und die Umgebung eignet sich hervorragend, um davor oder danach noch einen kleinen Waldspaziergang zu machen. Nicht weit entfernt gibt es einen kleinen Bach, an dem man sich die Wandererfüße kühlen kann. Der Spielplatz liegt im Wald, weshalb er sich vor allem an sehr warmen Tagen bewährt hat.



Der Piratenspielplatz in St. Georgen ist zwar mittlerweile kein Geheimtipp mehr, aber immer noch weit genug entfernt, als dass die Massen sich hier tummeln. Das große Piratenboot bietet jede Menge Klettermöglichkeiten und im nahegelegenen Bach lässt es sich super planschen.

Es ist zwar genau genommen kein Spielplatz, aber auch eine einzige Rutsche kann für jede Menge Spaß sorgen. Direkt über dem Stadtgarten, ein bisschen versteckt im Wald, gibt es eine Röhrenrutsche, die jedes Rutschenherz höherschlagen lässt. Bei unserem letzten Besuch war außer einer Blindschleiche weit und breit niemand anzutreffen.

2. Abkühlung gefällig?

Die Freibäder eröffnen kommende Woche zwar – allerdings unter strengen Einschränkungen. Da ist das Baden in den Baggerseen durchaus entspannter. Im Wasser fühlt sich alles leicht an und man vergisst für eine Zeit die Last auf den Schultern, die zurzeit auf vielen von uns liegt.

Der Opfinger Baggersee ist wunderbar mit dem Rad zu erreichen und es gibt ausreichend Platz, um den Mindestabstand zu wahren. Wer lieber nicht so weit fahren möchte, kommt auch schon am Flückiger See im Seepark in einen erfrischenden Badegenuss und wenn man schon mal da ist, kann man gleich noch durch den schönen japanischen Garten flanieren. Eine bisschen weitere Fahrt entfernt aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist der der Burkheimer Baggersee.

3.) Tiere begrüßen

Unser all-time-favorite Mundenhof hat auch endlich wieder geöffnet. Da momentan immer noch Zutrittsbeschränkungen gelten, empfiehlt es sich, den Tieren an einem Vormittag oder am späten Nachmittag nach 17 Uhr einen Besuch abzustatten.

4.) Spaß im Schwarzwald

Ihr habt Lust, euren Kindern ein bisschen Action zu bieten? Dann ab in den Spaßpark Hochschwarzwald. Für nur 5 Euro könnt ihr drei Stunden lang auf Luftreifen den Berg runterschlittern und Trampolin springen.

5.) Schatzsuche in den Wäldern

Wer, wie ich, findet, dass die Kinder in dieser verrückten Zeit mal was ganz Besonderes "verdient" haben, weil sie das ganze Durcheinander einfach wahrhaftig toll mitmachen, der sollte sich mal die Schatzsuchen von Pakt e.V. anschauen! Maßgeschneiderte Schatzsuche in den Wäldern um Freiburg. Die Schatzsuche kann mit bis zu zwei Familien gebucht werden.
6.) Erdbeeren pflücken

Eure Kids lieben Erdbeeren? Das Feld ruft! Selbstgepflückte Erdbeeren schmecken natürlich noch besser! Auf dem Selbstpflücker-Erdbeerfeld beim Eugen-Keidel-Bad könnt ihr noch bis Mitte Juni selber ernten. Abgerechnet wird nach Gewicht!
Adresse:
Tiengener Straße

79111 Freiburg im Breisgau

7. Auf den Erlebnispfad

Baumlehrpfad, Walderlebnispfad, Entdeckerpfad: Im Schwarzwald und in Freiburgs Umgebung gibt es jede Menge aufregende Erlebnispfade für Familien mit Kindern. Die BZ hat einige davon getestet und zusammengefasst.