SC Freiburg

Christian Streich verteidigt Bundesliga-Neustart gegen Kritiker

Florian Kech

Am Wochenende wagt die Bundesliga den Neustart. Freiburgs Trainer Streich freut sich, auch wenn es ohne Zuschauer im Stadion gespenstisch wird. Er wolle endlich wieder seine Arbeit tun.

In der ersten PK nach der Corona-Pause verteidigt Christian Streich den Bundesliga-Neustart gegen Kritiker. Er habe das Gefühl, dass da oft auch Neid im Spiel sei, so der SC-Trainer. Mehr dazu im Video:




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In normalen Zeiten empfängt der SC Freiburg die Medienvertreter im Presseraum hinter dem Schwarzwaldstadion. Christian Streich sitzt dann vor einer Werbetafel, rechts neben ihm SC-Pressesprecher Sascha Glunk. Etwa ein Dutzend Journalistinnen und Journalisten aus Zeitungshäusern, Fernseh- und Rundfunkanstalten nehmen an einem Tischhufeisen Platz und stellen Fragen zum bevorstehenden Spieltag, Gott und die Welt. Die Pressekonferenzen beim SC haben beinahe familiären Charakter. Man kennt sich untereinander. Hinterher steht man zusammen und isst belegte Weckle oder Joghurts vom Hauptsponsor.

Erstmals lud der SC zur Video-Konferenz

Doch auch beim SC ist derzeit nichts normal. Vor dem Bundesliga-Neustart am Wochenende und dem Geisterspiel in Leipzig gab es eine Premiere. Die Pressekonferenz wurde per Videokonferenz abgehalten. Der SC-Trainer und sein Pressesprecher saßen dort, wo sie immer während der PK sitzen – vor der Werbewand. Doch die Tische vor ihnen blieben leer. Die Journalisten hatten sich zu Beginn der Woche anmelden müssen und bekamen am Vorabend einen Link zugesandt. Über diesen konnten sie sich zuschalten. Wer Streich kennt, weiß, dass er mit digitalen Medien nicht viel am Hut hat. Am Donnerstagvormittag war von seiner Aversion allerdings nichts zu spüren. Eigentlich wirkte alles wie immer. Nur die Weckle, die fehlten.
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