Rauschgift

Bei Hausdurchsuchungen in Freiburg Marihuana, Kokain und Heroin gefunden

BZ-Redaktion

Der Polizei sind vier mutmaßliche Dealer ins Netz gegangen: Eine Frau und drei Männer sollen Dealergeld und Rauschgift in ihren Wohnungen aufbewahrt haben. Das ergaben Hausdurchsuchungen.

Schon am 15. Februar dieses Jahres hatte die Polizei bei der Wohnungsdurchsuchung einer in Freiburg wohnenden 37-Jährigen neben vermeintlichem Dealergeld in mittlerer vierstelliger Höhe eine geringe Menge Marihuana sowie etwa 70 Gramm Kokain und etwa 90 Gramm Heroin beschlagnahmen. Unter anderem deshalb wurde im Frühjahr auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen die Tatverdächtige ein Haftbefehl erlassen. Dieser war zunächst gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden, weil die rechtlichen Voraussetzungen hierfür vorlagen.

Nach Hinweisen darauf, dass die 37-Jährige auch weiterhin trotz des laufenden Ermittlungsverfahrens und des fortbestehenden Haftbefehls mit Betäubungsmitteln Handel betreiben würde, fand am 13. Oktober erneut eine Wohnungsdurchsuchung statt. Die Polizei stellte dabei vermeintliches Dealergeld sowie etwa 30 Gramm Kokain sicher. Zudem ergaben sich Hinweise auf weitere Personen, die sich ebenfalls mit dem Handel von Betäubungsmitteln eine fortlaufende Einnahmequelle verschafft haben sollen.

Als Folge davon untersuchte die Polizei auch die Aufenthaltsorte von drei in Freiburg wohnenden 30-, 30- und 31-Jährigen. Dabei konnte weiteres vermeintliches Drogengeld im mittleren vierstelligen Bereich sowie unter anderem etwa 550 Gramm Kokain und etwa 60 g Heroin aufgefunden werden.

Die 37-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt und danach der außer Vollzug gesetzte Haftbefehl nun ausgeführt. Auch die drei anderen Tatverdächtigen befinden sich zwischenzeitlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft und nach Anordnung durch das Amtsgericht Freiburg in Untersuchungshaft.