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Ausbildung zum Therapeutischen Bogenschießen für Psychotherapeuten

Wer in seiner Praxis oder Klinik für Psychotherapie neue Wege gehen will, kann sich bei Dr. Walter Dmoch an vier Wochenenden im Therapeutischen Bogenschießen ausbilden lassen.

Das Therapeutische Bogenschießen gehört in vielen psychosomatischen Kliniken zum Spektrum der Rehabilitationsmaßnahmen. Dabei werden die beim Bogenschießen eigentümlichen Gegensätze zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Konzentration und Loslassen und zwischen Disziplin und Spiel, aber auch die Interaktionen der Teilnehmenden untereinander therapeutisch genutzt. Walter Dmoch, der seit 1972 als Nervenarzt und analytischer Psychotherapeut tätig ist, kennt das Bogenschießen seit den 1980er Jahren als Freizeitvergnügen. Er entdeckte an sich selbst, wie gut die Bogenübung zum Ausgleich von Angespanntheit dienen konnte. "Nach einer anstrengenden Sitzung – man nimmt ja aus dem belastenden Schicksal von Patienten manche emotionale Angespanntheit auf – gehe ich zuweilen in den Garten, spanne den Bogen und lasse einige Pfeile fliegen, die meine Anspannung mit sich nehmen; danach fühle ich mich neu und kann wieder frisch ans Werk gehen."

Nach seiner Begegnung 1988 mit dem japanischen meditativen Bogenschießen (Kyudo) und einer Reihe von Aufenthalten bei verschiedenen Bogenmeistern in Japan gründete Dr. Dmoch in Düsseldorf 2002 den "Hoko Kyudojo, Verein für Kyudo an der Heinrich-Heine-Universität e.V.", dessen Vorsitzender er bis 2020 war. Etwa zeitgleich begann er, das Bogenschießen als ergänzendes Verfahren neben der Fachpsychotherapie zu verwenden, zunächst im Einzelunterricht und später auch in Kleingruppen. Die eindrucksvollen Erfahrungen mit den günstigen Entwicklungen seiner Patienten gibt er in von der Ärztekammer akkreditierten Fortbildungskursen an seine psychotherapeutischen Kollegen weiter.

Therapeutisches Bogenschießen (TBS) versteht sich als tiefenpsychologisch fundierte Ergänzung und Teil einer umfassenden Psychotherapie und ist in verschiedene Therapieansätze integrierbar. Es nützt innerhalb eines vorgegebenen idealtypischen Bewegungsablaufs das Potenzial therapeutischer Beziehung und Kommunikation, um eingeschliffene Muster in Bewegen, Planen, Denken und Handeln zu erkennen und zu verändern. TBS ist daher eine vielseitige therapeutische Möglichkeit, die den Teilnehmenden spezielle Erfahrungen und Entwicklungsimpulse vermittelt und deshalb in besonderer Erinnerung bleiben wird.
Wer Interesse an der Ausbildung hat, findet hier weitere Informationen und kann sich per E-Mail: info@ruette-forum.de anmelden. Die Weiterbildung wird mit 80 CME-Fortbildungspunkte von der Ärztekammer Baden-Württemberg akkreditiert. Kursleiter ist PD Dr. Walter Dmoch, Psychoanalytiker, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, zertifizierter Bogentherapeut.