Club der Freunde

Hans-Bunte-Fall

Anwältin des Opfers übt scharfe Kritik an Aussagen von Verteidigern

Die Nebenklage-Vertreterin hat im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung mehrere Verteidiger für deren Aussagen kritisiert. Das Opfer sei dadurch verunglimpft und stigmatisiert worden.

Zum Ende des kurzen dritten Verhandlungstages vor der Jugendkammer des Landgerichts hat sich erstmals Christiane Steiert, die Anwältin des mutmaßlichen Opfers und Nebenklägerin in dem Hans-Bunte-Verfahren, zu Wort gemeldet. Steiert hat den Ausschluss der Öffentlichkeit für die bevorstehende Aussage des Opfers der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung beantragt. Die 18-Jährige soll laut bisherigem Zeitplan am kommenden Donnerstag vom Gericht befragt werden. Die Anwältin will auch verhindern, dass die junge Frau im Gerichtssaal auftreten muss. Ihre Aussage soll per Videostream in den Saal IV übertragen werden. Das Opfer würde sich durch die Präsenz der elf Angeklagten diesen hilflos ausgesetzt fühlen – wie schon bei der mutmaßlichen Tat, so Steiert. Es bestehe die Gefahr einer Traumatisierung. Die Studentin vermeide seit der Tatnacht Gruppen und gehe allen Situationen aus dem Weg , die sie nicht vorhersehen könne.
Dossier: Die gesamte Berichterstattung der BZ zur mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg
Mit deutlichen Worten hat sich die Nebenklage-Anwältin an ...

Wenn Du diesen Artikel lesen möchtest, solltest Du Mitglied werden in fudders Club der Freunde. Du unterstützt auf diese Weise jungen Journalismus in Freiburg.


Als Bonus gibt's für Dich exklusive Veranstaltungen und Gewinnspiele und vieles mehr: Elf Gründe, warum wir Dein Geld wert sind >>

Bist Du schon Mitglied in fudders Club der Freunde? Bitte einloggen >>