Biennale für Freiburg

Am Samstag tritt ein Performance-Kollektiv im Hans-Bunte-Areal auf

Martha Martin-Humpert

Dreckig, wild und queer: Das Performance-Kollektiv Young Boy Dancing Group tritt am Samstag im Rahmen der Biennale in Freiburg auf.

In ihren intimen Auftritten erforschen die Tänzerinnen und Tänzer das Machbare des Körperlichen. Nacktheit als Verletzlichkeit, abseits von sexualisiertem Exhibitionismus. Hinein fließen digitale Prozesse, avantgardistische Mode und ein Hauch Postapokalypse. Seit seiner Gründung 2014 hat das Kollektiv bereits Performances in verschiedenen europäischen Ländern, aber auch Mexiko gespielt. Immer mit dabei: lokale Akteure, die die wechselnde Gruppe über Social-Media-Kanäle findet. In Freiburg arbeiten sie für den Auftritt im Rahmen der Biennale für Freiburg mit Tänzerin Yuna zusammen.


Der Auftritt am Samstag um 20 Uhr im Hans Bunte Areal verspricht ein berauschendes Szenario aus Körpern, Akrobatik und improvisierter Anarchie. Als queeres Kollektiv befreit sich die Gruppe von heteronormativen und körperbezogenen Vorstellungen von Schönheit und Ästhetik. Die unverhohlene Rauheit kann auf den Betrachter einerseits verstörend wirken, gleichzeitig seine Augen für die radikale Abkehr von bürgerlicher Kunstvorstellung öffnen.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter anmeldung@biennalefuerfreiburg.dewird gebeten, Einlass ab 19 Uhr.
  • Was: Performance Young Boy Dancing Group
  • Wo: Hans-Bunte-Areal
  • Wann: Samstag, 18. September, 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr