Fashion

Am Samstag findet eine interkulturelle Fashionshow im E-Werk statt

Aaron Hohberger

Mode aus verschiedenen Kulturen: Diese Idee hatte der Integrationsmanager Khathutshelo Muthivi. Mit einer Nachhaltigkeitsagentur hat er die Idee im E-Werk geplant. Verschiedene Designerinnen und Designer stellen dort ihre Mode vor.

Die ursprüngliche Idee hatte Khathutshelo Muthivi mit einer African Fashion Show. Nachdem er sich an die Freiburger Firma Aiforia wandte, wurde die Idee weitergesponnen und zu einer interkulturellen Fashionshow erweitert. Im E-Werk präsentieren am Samstagabend Designerinnen und Designer aus verschiedenen Ländern ihre Mode. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird jedoch gebeten.


Evgeniya Scherer aus Bulgarien, Marie-Louise Rosemann von Kirschmond, Hanaa Ali aus Syrien, Héba Lotfi vom Projekt "Keep together" und Luana Neves von Dobeneck bringen Elemente aus verschiedenen Kulturen auf den Laufsteg. Um 18.30 Uhr ist Einlass, eine Stunde später beginnt die Fashionshow. Zur After-Show-Party wird der Integrationsbeauftragte Khathutshelo Muthivi alias DJ Browncat auflegen. Nach der Veranstaltung wird er im Jos Fritz auflegen, wo gerne weitergefeiert werden darf.

Die Interkulturelle Fashionshow findet zum ersten Mal statt und wird organisiert von der Nachhaltigkeitsagentur Aiforia mit der Förderung aus dem Interreg-Projekt "See Me In".
fudder stellt die Designerinnen und Designer vor:

Evgeniya Scherer

Evgeniya Scherer ist Künstlerin und Designerin aus Bulgarien und wohnt seit 2010 in Südbaden.
Im kommunistischen Bulgarien gab es in ihrer Kindheit nur "graue Kleider" und die westlichen Modezeitschriften waren verboten. Ihre Oma war aber Schneiderin und konnte am Kiosk die Zeitschriften ergattern. Die Oma nähte für das ganze Viertel schöne Kleider und so lernte auch Evgeniva das Nähen und Schneidern gegen das Grau in der Stadt. 2018 machte sie sich an den ersten Entwurf eines eigenen Kleids.



Marie-Louise Rosemann

Marie-Louise ist Teil des Modelabels Kirschmond in Freiburg. Für sie spielt Nachhaltigkeit in der Mode eine wichtige Rolle, deshalb sind die vier Outfits von ihr aus recycelten Materialien hergestellt worden. Es handelt sich bei allen Stücken um Unikate.



Hanaa Ali

Hanaa Ali kommt aus Syrien und lebt seit vier Jahren in Deutschland und arbeitet im Kleidermagazin. Fasziniert ist sie vor allem von der Schönheit und Einfachheit der Mode in Syrien. Mit ihrer Mode möchte sie "Leben erneuern und Langeweile brechen".



Héba Lofti

Héba Lofti leitet das Projekt "Keep together" und bietet damit Geflüchteten in Flüchtlingsunterkünften psychologische Unterstützung. Das Projekt wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.
Im Rahmen dieses Projekts können die Geflüchteten aus drei von dem DRK betreuten Unterkünften ihr Können in verschiedenen Bereichen zeigen und ihre Erfahrungen mit einander austauschen.

Luana Neves von Dobeneck

Luana Neves von Dobeneck lebt seit 2008 in Freiburg und kommt ursprünglich aus Brasilien wo sie bereits mit einigen Labels zusammengearbeitet hat. Mit ihrer Mode möchte sie vor allem "Freiheit, Wohlfühlen, schön sein, stark sein" ausdrücken. Inspiriert von der farbenfrohen Mode in Brasilien, sollen ihre Stücke aktuell, aber auch zeitlos wirken. Auch sie verwendet nachhaltige Materialien für ihre Kleidungsstücke.

  • Interkulturelle Fashionshow: Website

  • Was: Interkulturelle Fashionshow – Eingang Fluxus
  • Wann: 7. März um 18.30 Uhr
  • Wo: E-Werk Freiburg
  • Eintritt: frei, Spenden sind erwünscht