Theater Freiburg

Am Freitag wird die Weltpremiere "Yester:Now" gestreamt

Valentina Di Nuzzo

Kultur auf einen Klick: Am Freitag findet die Weltpremiere von Moritz Ostruschnjaks "Yester:Now" als Online-Gastspiel am Theater Freiburg statt. Eine Mischung aus Simplifizierungen und Showbiz-Attitüden. Subtil war gestern.

Auch wenn das Theater Freiburg weiterhin kein Publikum in seinen Säalen empfangen darf, gibt es ja zum Glück die virtuellen Räume. Am diesem Freitag um 20 Uhr findet die Livestream Uraufführung über das Streamingportal dringeblieben.de statt. Der Bühnenvorhang öffnet sich diesmal für "Yester:Now" von Moritz Ostruschnjak.

Im großen Saal der Philharmonie des Gasteigs in München werden Parallelen aufeinander kollidieren. Denn in "Yester:Now" treffen sich Nazi und Hippie, Peace-Zeichen und Bluetooth-Symbol, Protest und Staatsgewalt, Religion, Popkultur und Politik, Punk und Musical auf gleicher Ebene im selben Raum. Im Mittelpunkt jedoch – die Protestkultur. Mit choreografischen Darbietungen wird die unüberschaubare Komplexität des Weltgeschehens thematisiert. Die Revolte wird zum Lifestyle und der Inhalt zur Parole.

Im Anschluss der Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit dem Choreografen Moritz Ostruschnjak via Zoom statt.
Was: Livestream Moritz Ostruschnjaks YESTER:NOW aus dem Theater Freiburg

Wann: Freitag, 26. März um 20 Uhr

Wo: dringeblieben.de

Ticket: ab 3 Euro