Club der Freunde

Interview

Alexander Faller ist 95 und steht seit 1991 beim SC auf der Nordtribüne

Alexander Faller, Jahrgang 1925, hat seit der Ära Finke kaum ein Heimspiel des SC Freiburg verpasst. Etwas anderes außer "Stehplatz Nord" kommt für ihn nicht in Frage.

Der erste Eindruck: Der Mann ist topfit. Er spaziert über seine große Terrasse in Haslach, präsentiert die selbstgezogenen Kürbisse und Tomaten. In einer Ecke steht eine Sitzbank, "die streiche ich gerade neu, in Rot." Es ist schwer vorstellbar, dass Alexander Faller 95 Jahre alt ist. Jahrgang 1925, ist er ein Kind der Weimarer Republik. In Baden galt damals noch die gelb-rot-gelbe Landesflagge. Alle zwei Wochen sieht er, wie sie wieder geschwenkt wird, auf der Nordtribüne im Schwarzwaldstadion.

BZ: Herr Faller, wo wurden Sie geboren?
Faller: In einem Forsthaus in Freiburg-Herdern. Mein Vater war dort Förster. Ich hatte zwei ältere Brüder. 1933 wurde ich eingeschult, 1943 eingezogen, da war ich 17. Fünf Jahre verbrachte ich in russischer Gefangenschaft. Ich überlebte und kam nach Freiburg zurück, an Weihnachten 1949. Dann beendete ich meine Lehre zum Bankkaufmann. Bis zur Rente arbeitete ich bei der Sparkasse, die letzten 28 Jahre als Filialleiter in Haslach. Karl-Heinz Bente, der später beim FFC und beim SC kickte, war dort übrigens mein Stammkunde. Von ihm habe ich vieles erfahren. Der Kalla war ein Pfundskerl.
"Zur zweiten ...

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