Rausgehen!

9 Freizeit-Tipps für den Studienbeginn im Sommersemester in Freiburg

Fabian Blaznik & Selma Leipold

Dreisam, Kanonenplatz und Seepark: Du bist neu in Freiburg und hast keine Ahnung, wo man hier seine Freizeit verbringt? fudder hat Tipps und Vorschläge für deine Freizeitgestaltung in Freiburg.

1. Sonnenuntergang auf dem Schlossberg anschauen

Klar, der Schlossberg ist der Sightseeing-Spot in Freiburg schlechthin. Weswegen man das erste Mal auf dem Schlossberg gerne rauszögert: Es soll besonders sein. Wir empfehlen euch: Wartet nicht auf ein Date oder den Wochenendbesuch eurer Eltern und nutzt einfach die nächstbeste Gelegenheit. Nehmt euch ein Bier, Wein oder Limo und Mehrwegbecher mit, macht es euch auf den Mauern gemütlich und genießt den Sonnenuntergang.

2. Im Seepark eine Runde schwimmen gehen

Der Vorteil daran, im Sommersemester mit dem Studium anzufangen? Freiburg zeigt sich von seiner besten Seite und wird so sonnig und heiß, dass man bereits im April eine Abkühlung braucht. Für eine schnelle Erfrischung eignet sich der Seepark: Sehr zentral und immer schnell zu erreichen, lässt sich dort so manch stressiger Tag ausklingen oder ein komplettes Wochenende vertrödeln. Alternativen zum Seepark gibt es mit dem Opfingersee, der auch ein Volleyballfeld, Toiletten und einen kleinen Kiosk hat oder dem Rimsinger Baggersee mit karibisch türkisem Wasser. Dorthin sollte man allerdings lieber einen Tagesausflug einplanen.

3. Ins Bächle treten – und allen Freiburgern aus dem Weg gehen

Es ist ein Aberglaube, der sich hartnäckig hält: Tritt man in das "Bächle", die künstlich gelegten Wasserläufe in der Altstadt, so muss man eines Tages einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten. Manche Leute nehmen das ein bisschen zu ernst und lassen sich absichtlich ins Bächle fallen, um mehr Chancen bei ihrem Angebeteten oder ihrer Angebeteten zu haben. Unabhängig vom Aberglauben gehören die Bächle aber zu Freiburg wie der Bollenhut zur Tracht und verschafft dem einen oder der anderen ein Fußbad.

4. Die wunderbare Atmosphäre vom Platz der Alten Synagoge genießen

Den Platz der alten Synagoge sieht man selten leer. Besonders im Sommer sitzen groß und klein auf dem Platz, es wird getrunken, gegessen, gequatscht und Kinder spielen in den Wasserfontänen. Diese Atmosphäre muss man als Freiburgerin oder Freiburg genießen! Am besten geht das natürlich mit dem leckersten Eis der Stadt, zum Beispiel aus der Eisdiele "Portofino" am Stadttheater oder in warmen Sommernächten.

5. An der Dreisam sitzen

Die schönsten Abende kann man im Sommer an der Dreisam verbringen: Überall gibt es gemütliche Rasenflächen und schattige Bäume, die genug Platz für corona-gerechten Abstand und das perfekte Ambiente für einen gemütlichen Abend mit Freunden und Freundinnen bieten. Im Osten Freiburgs gibt es einige Stellen, wo das Wasser tief genug ist, dass man darin baden kann. Ein Fußbad kann man aber überall nehmen.

6. Freiburgs Schwimmbäder kennenlernen

Wer kein Fan vom Baden in Seen ist, braucht sich in Freiburg keine Sorgen zu machen. Egal ob Strandbad (mit riesiger Rutsche), Lorettobad aka "Lollo" (gemütlich, ruhig) oder St. Georgener- Schwimmbad (mit breiter Wellenrutsche) – es gibt für jeden etwas. Zu Coronazeiten muss man sich einen Zeitslot buchen, außerdem sind einige Bäder eventuell geschlossen – ansonsten steht einem Schwimmbadtag aber nichts im Wege.

7. Auf dem Markt am Münsterplatz oder einem anderen Wochenmarkt einkaufen gehen

Nach Freiburg zu ziehen, heißt auch: Lokal und öko einkaufen zu gehen, war noch nie so easy. Am schönsten ist es dafür auf dem Münsterplatz. Nicht nur, dass man mit dem Münster wohl das bekannteste Wahrzeichen Freiburgs direkt vor sich hat: es gibt das frischeste Obst und den besten Käse. Im Spätsommer gibt es auch wieder "Neuen Süßen", den wohl besten Traubenmost im Südwesten. Und Du bist noch nicht richtig in Freiburg angekommen, wenn du keine Münsterwurst gegessen ist – gibt’s auch für Vegetarier und Vegetarierinnen in der Tofu-Variante.

8. Cafécrawl statt Pubcrawl

Normalerweise heißt Studienstart in Freiburg: Pubcrawl oder Kneipentour mit der jeweiligen Fachschaft, die dich betreut. Das ist unter den gegebenen Umständen leider nicht möglich. Allerdings kannst du dennoch die lokale Gastronomie durch eine etwas andere Tour kennenlernen: Wie wäre es denn mit einem Cafécrawl? Hinter der UB finden sich tolle Cafés wie das Auszeit, das Sedan Café oder das Moltke Café, denen man alle einen Besuch abstatten kann und die zum Teil auch Essen To Go anbieten. So kannst Du zumindest einen Eindruck davon erhaschen, wie großartig die Freiburger Gastro sein kann.

9. Freiburgs wunderschöne Umgebung kennenlernen

Süße Cafés, der Schlossberg, der Platz der Alten Synagoge: Freiburg hat viel zu bieten. Wer auch mal ruhige Tage sucht und raus aus dem Trubel möchte, ist mit einer wunderschönen Umgebung gesegnet. Schnapp dir dein Fahrrad und mach eine Tour auf den Kaiserstuhl, dabei lernst du ganz nebenbei die tollsten Straußen und somit die klassisch badische Küche kennen (wenn die Hygieneregeln es erlauben). Für einen kürzeren Ausflug bietet sich der Schönberg und die Besichtigung der Schneeburg an. Von dort hat man einen Blick über ganz Freiburg und kann sich anschließend mit leckerem Essen vom "Schönbergerhof" belohnen.

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