Zusammenhalt

8 Tricks, wie ihr die Quarantäne mit eurer Familie und Partnern übersteht

Laura Wolfert

Lange Zeit auf engem Raum kann den Familienzusammenhalt und die Liebe auf die Probe stellen. Wir haben Vorschläge, wie ihr die gemeinsame Quarantäne sinnvoll nutzen könnt – ohne euch zu streiten.



1. Geht duschen und putzt die Zähne

Was für ein überragend geiler Tipp ist das denn? Duschen. Hygiene. Darauf ist bestimmt keiner von euch gekommen, richtig? Von wegen. Wer durch seine Instagram-Story klickt, bemerkt, dass selbstverständliche Dinge schnell verloren gehen. Die Menschen lassen sich gehen, tragen sieben Tage die Woche dieselbe Jogginghose und machen eine Entfettungskur für die Haare. Für die Mitmenschen um euch ist das allerdings alles andere als schön. Irgendwann beginnt ihr nämlich zu stinken, ihr Schweinchen. Als tut euch und den anderen einen Gefallen und behaltet die tägliche Hygiene-Routine bei. Ein wenig Wasser und Duschzeug unter den Achseln bewirken wahre Wunder.

Wer Bock hat, ein hübsches Kleid überzuziehen, sich zu schminken, oder in die Jeans zu schlüpfen, dem sei das gestattet. Wenn ihr euch wohl fühlt, fühlen sich auch eure Mitmenschen bei euch wohl. Ein wenig Alltag tut gut.



2. Lasst euch in Ruhe – und bastelt zur Not Hotelzimmer-Schilder

Der wichtigste Punkt beim Miteinanderleben ist sich aus dem Weg zu gehen. Klingt kontrovers, ist aber logisch. Jeder braucht ein wenig Zeit für sich. Wer ein wenig Abstand von dem Familientrubel, oder dem Partner braucht, der soll die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen. Also lasst euch in Ruhe. Damit eure Quarantäne-Mitglieder das wirklich verstehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, hängt eine Socke an die Zimmertür. Ihr versteht schon. Zweitens, ihr bastelt Hotelzimmerschilder. "Bitte nicht stören" kann da draufstehen. Bei letzterem seid ihr sogar noch mit dem Basteln beschäftigt – grandios, gell?



3. Gemeinsam Meditieren

Gemeinsame Beschäftigungen stärken den Zusammenhalt. Wenn die Anspannung zwischen euch schon spürbar ist, solltet ihr euch zur Ruhe setzen. Wer in einer Gruppe oder zu zweit meditiert, findet zugleich Ruhe und Motivation. Nur zwanzig Minuten können helfen, den Tag ein wenig geregelter zu gestalten. Ihr seid losgelöster, streitet euch nicht so schnell – und startet vielleicht eher mit neuen Projekten.



4. Brunchen mit allem, was der Hamsterkauf hergibt – Waffelfrühstück, olé!

Das Vorratskämmerchen ist voll und ihr wisst nicht wohin mit dem ganzen Essen? Dann macht ein großes, geiles Frühstück. Mehl, Zucker, Eier und Milch habt ihr wahrscheinlich alle zur Genüge. Schwingt den Zauberstab, schmeißt das Waffeleisen an und stellt Marmelade, Nutella und Käse auf den Tisch. Ihr könnt euch für den großen Brunch sogar verabreden – vielleicht für den nächsten Sonntag um 11? Wenn keiner weiß, wie lange die Quarantäne noch andauert, helfen Ziele – oder Ereignisse, auf die man sich freuen kann.



5. Erstellt eine gemeinsame Playlist

Musik hat schon immer geholfen, um die Stimmung zu bessern. Warum dann nicht einfach eine Playlist mit all den gemeinsamen Lieblingssongs erstellen? Spotify bietet sogar die Möglichkeit, dass mehrere Leute an einer Playlist arbeiten können.



6. Binge-Watching – Harry Potter Wochenende mit Butterbier

Wie häufig habt ihr euch schon vorgenommen, alle Harry-Potter-Filme am Stück durchzusuchten und es nie gemacht? Jetzt seid ihr gewissermaßen gezwungen, euch abzuschotten und zu unterhalten. Also kramt eure Lieblingssüßigkeiten aus dem Hamstervorrat, schiebt die DVDs in den Videoplayer und macht es euch gemeinsam auf der Couch gemütlich. Gestritten wird sich auch nicht, wenn ihr einfach nur kuschelt, esst und glotzt. Der Special-Tipp: Braut euch Butterbier aus "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Das Rezept findet ihr auf dieser Website.
Wer kein Bock auf Harry hat, schaut sich alle Folgen Game of Thrones noch einmal an – oder versucht endlich, die Zusammenhänge von Star Wars zu verstehen.



7. Post it – hinterlasst euch süße Nachrichten

Meist machen das nur frisch verliebte Pärchen: Kleine Zettel auf den Nachtisch kleben und schreiben, dass man sich nur wenige Minuten später schon vermisst. So kitschig muss das alles nicht sein. Aber ein kleiner Smiley auf einem gelben Post-it zaubert Mama, Papa, den Geschwistern oder dem Partner sicher ein Lächeln in das Gesicht. Das bringt ein wenig Liebe und Freude in den Alltag, ohne sich aufzudrängen.



8. 1000 Fragen an die Familie, 36 Fragen zum Verlieben: Nutzt die gemeinsame Zeit, um euch näher zu kommen

Die Corona-Krise und Quarantäne-Verordnungen sind scheiße. Doch aus allem Schlechten kann man auch etwas Positives ziehen. Normalerweise trifft die ganze Familie nur an Weihnachten oder Geburtstagen zusammen. Jetzt habt ihr eine zusätzliche Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen und euch auszutauschen – vielleicht sogar, euch näher kennenzulernen. Wir haben zwei Tipps dafür: 36 Fragen über die Liebe und 1000 Fragen, die du dir stellen solltest. Alle sind persönlich und helfen, dem Gegenüber näher zu kommen. Die 36 Fragen sind nicht nur für den Liebsten, sondern auch für Familienmitglieder geeignet. Genauso wie die 1000 Fragen an dich selbst. Eine kleine Stütze, wenn man nach zwei Wochen Quarantäne nicht mehr weiß, was man noch sagen soll.