fudders Running Club

8 Gründe, warum Du jetzt mit dem Laufen anfangen solltest

Gina Kutkat

Laufen stärkt die Ausdauer und das Immunsystem – und wir lernen es schon in unserer Kindheit. Das reicht dir nicht als Grund, um die Laufschuhe zu schnüren? Uns sind noch weitere Dinge eingefallen, die wir am Laufen lieben.

1.) Einfach loslaufen, wie easy!

Es gibt wirklich nichts Unkomplizierteres, als einfach die Sportschuhe anzuziehen und loszulaufen. Für den Start muss es auch nicht der 150-Euro-Schuh sein: Die ersten zwei Kilometer trabt es sich auch im alten Treter. Natürlich solltest du dann irgendwann upgraden. Haustür auf und los geht’s – und es steht dir keine Fahrt zum Fitnessstudio oder Sportplatz im Weg. Das "Einfach loslaufen" ist übrigens auch im Urlaub praktisch: Die neue Umgebung lässt sich am besten durch einen kleinen Lauf am Morgen erkunden. Kein Sport ist einfacher als Laufen – schließlich hast Du das schon als Kind gelernt.

2.) Bitteschön, liebes Immunsystem

Gesundheit ist was Unbezahlbares, das war uns wohl niemals so deutlich wie in diesen Zeiten. Deswegen ist einer der wichtigsten Benefits des Laufens, dass es unser Immunsystem stärkt. Wer jetzt alle biochemischen Vorgänge im Körper verstehen will, ist an dieser Stelle falsch. Fakt ist aber: Laufen hält in Bewegung, trainiert das Herz, die Knochen – und stärkt die körperlichen Abwehrkräfte. Und aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen: Seitdem ich regelmäßig laufe, war ich nicht mehr krank.

3.) Tschüss, Stress!

Dass Stress krank macht, ist kein Geheimnis. Und um die Stresshormonone im Körper zu neutralisieren, müssen neue produziert werden – zum Beispiel durchs Laufen. Und wer schonmal in einer Zwickmühle steckte und dann durch den Wald rannte, wird gemerkt haben: Laufen macht frei. Meine Grundschullehrerin hat uns früher einmal um den Pausenhof joggen lassen, wenn wir uns nicht mehr konzentrieren konnten oder wegen einer Matheaufgabe gestresst waren. Auch heute ist Laufen ein Ventil für meine Psyche: Um den Kopf frei zu bekommen, um Dampf abzulassen oder meine Gedanken zu ordnen. Frische Luft, Me-Time und Bewegung sind manchmal einfach nötig.

4.) Laufen verbindet

Wenn sich Läufer draußen begegnen, bei einem Wettkampf nebeneinander laufen, sich auf Strava gegenseitig pushen – dann ist das ein ziemlich nices Gefühl. Und jeder, der schonmal bei einem Marathon einen Strecken-Buddy gefunden hat, wird wissen, wie sich Seelenverwandtschaft anfühlt. Die Lauf-Community ist riesig und divers, das finde ich so toll. Aus diesem Grund haben wir auch den fudder Running Club gegründet: Um noch mehr Menschen auf die Strecke zu bringen und uns mit ihnen zu vernetzen. Mach’ mit!
fudders Running Club
Alle Informationen und Strecken veröffentlichen wir auf fudder.de und in unserem Lauf-Club auf Strava: Er heißt fudders Running Club und ist für alle öffentlich: https://www.strava.com/clubs/fuddersrunningclub. In der App einfach unter "Clubs" nach dem Namen suchen und Mitglied werden. Jeden Donnerstag wird die neue Strecke als Event veröffentlicht. Ihr habt dann eine Woche Zeit, sie zu laufen.

5.) Die Natur und die Umgebung mal anders erleben

Du läufst immer dieselbe Strecke? Ich kenne das, denn ich habe jahrelang dasselbe gemacht. Heute frage ich mich: Was war mit mir nur los? Laufen eignet sich hervorragend dafür, neue Umgebungen, Wege und Ortschaften kennenzulernen. Entweder, du läufst einfach von zu Hause aus drauf los, oder du suchst dir eine Strecke über die bekannten Apps wie Strava, Komoot etc. Neue Gegenden entdeckst du auch, wenn du mit dem Fahrrad oder Auto irgendwo hinfährst und von dort startest. Tuniberg? Mundenhof? Kaiserstuhl? Du wirst erstaunt sein, welch schöne Strecken es hier noch alles gibt.



6.) You never run alone

Es sei denn, du willst alleine laufen. Laufen ist Einzel- und Teamsport in einem. Und auch, wer alleine läuft, kann Teil einer Community sein oder sich durch eine App oder ein Programm pushen. Mit "Couch to 5k" lernst du innerhalb von neun Wochen, 5 Kilometer zu laufen. Strava oder Runtastic tracken deinen Lauf und vernetzen dich mit anderen. Du kannst aber auch richtig unter Menschen kommen und dich einer Laufgruppe anschließen. Wegen Corona mussten diese natürlich pausieren, aber bald sollten sie wieder möglich sein. In Freiburg gibt es untere anderem den LAC Club, einen Morgenlauf-Treff und einen offenen Lauftreff. Einfach mal Google fragen und eine nette Email an die Veranstalter schreiben.

7.) Wetter, na und?

Im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Bei Regen, bei Sonnenschein, bei Schnee und bei Frost: laufen geht immer. Und wir alle kennen noch den Spruch unserer Mütter (zumindest die Norddeutschen): "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung." Die richtige Laufjacke ist ebenso wichtig wie der perfekte Schuh. Du darfst auf keinen Fall auskühlen – oder im Sommer überhitzen. Die Vorfreude auf die kalte (Sommer) oder heiße (Winter) Dusche danach ist nicht der schlechteste Motor.

8.) Hinterher ist besser als vorher

Nach jedem Lauf fühlt man sich besser als vorher, es ist einfach so. Man muss nur den Moment überwinden, in dem man noch überlegt, ob man sich nun aufraffen soll oder nicht. Einfach machen, den Schweinehund Schweinehund sein lassen und hinterher Stolz empfinden.

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