Urlaubsreif

8 Dinge, die Du beim Reisen während Corona beachten solltest

Paula Meister & Gina Kutkat

Es ist wieder möglich: In andere Städte, andere Länder oder gar auf andere Kontinente reisen. Das hier soll kein Aufruf dazu sein, aber eine Hilfe fürs pandemiekonforme Reisen. 8 Tipps, die Du beachten solltest.

Der Sommer naht, die Inzidenzen sinken, immer mehr Menschen sind geimpft, Reisen ans Meer nach Italien, Spanien oder Portugal sind wieder möglich und die Lust, nach dem langen Coronawinter endlich mal wieder wegzufahren, ist riesig. Egal, ob du zu deinen Eltern nach Hause fährst, alte Freunde und Freundinnen in anderen Städten besuchen willst oder für Studium, Ausbildung oder Arbeit verreisen musst: jede Reise sollte vorab geplant werden. Außerdem gilt immer noch: Tritt nur die Reisen an, die wirklich notwendig sind.

Hier sind 5 Dinge, die du unbedingt vor, während und nach deiner Reise beachten solltest.

1. Für innerdeutsche Reisen auf Regelungen der Bundesländer achten

Bei einer Inzidenz unter 100 sind touristische Reisen in Deutschland möglich. Dabei gelten die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Aber Achtung: Je nach Bundesland unterscheiden sich die Vorschriften teils stark. In manchen Bundesländern sind touristische Übernachtungen noch nicht möglich, in einigen Ländern sind die Campingplätze schon wieder geöffnet, teilweise sind touristische Reisen nur mit Test, Impfung oder nach überstandener Coronainfektion möglich. Da durchzusteigen ist gar nicht so einfach. Auf der Internetseite vom ADAC sind die Bestimmungen für die verschiedenen Bundesländer aber ziemlich gut zusammengefasst.

2. Für Auslandsreisen über Bestimmungen im Reiseland informieren

Du fährst ins Ausland? Informiere dich unbedingt vor deiner Reise über die Infektionslage vor Ort. Am besten machst du das über die Seite des Robert-Koch-Instituts. Außerdem gelten verschiedene Einreisevorschriften. Vielleicht brauchst du einen negativen Coronatest zur Einreise, vielleicht musst du dich im Zielland in Quarantäne begeben. Am besten informierst du dich auf den jeweiligen Internetseiten der Länder. Eine Zusammenfassung zu den Einreisebestimmungen der beliebtesten Urlaubsziele findest du auch auf der Seite des ADAC. Reisen in Risikogebiete oder Virusvariantengebiete solltest du vermeiden, hier ist die Gefahr besonders hoch, dich mit dem Coronavirus oder einer Mutation anzustecken.
Für jeden Tag eine Maske!

3. Packliste mit Masken und Desinfektionsmittel erweitern

Neben Sonnencreme, Regenjacke oder dem Buch, das du seit fünf Monaten lesen willst, sollten auf deiner Packliste zwei Dinge nicht fehlen: Masken und Desinfektionsmittel. In den meisten Orten in Deutschland und Europa gibt es mittlerweile auch Regelungen, welcher Mund- und Nasenschutz erlaubt ist. Die bunten Behelfsmasken aus Stoff, die wir noch vom Anfang der Pandemie kennen, sind mittlerweile nur noch an wenigen Orten erlaubt. Besser ist es, wenn du dir für jeden Tag deiner Reise eine medizinische FFP2- oder FFP3-Maske oder einen OP-Schutz einpackst. Handdesinfektionsmittel sollte nicht fehlen. Besonders, wenn du unterwegs bist und etwas Essen willst, gibt es nicht immer die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen.

4. Rückreise vor der Reise planen

Um deine Rückreise solltest du dich schon vor deiner Reise kümmern. Schau unbedingt vor einer Reise ins Ausland nach, wie du wieder zurück nach Deutschland kommst und welche Bestimmungen du beachten musst. Für Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete gilt beispielsweise eine Test- und Quarantänepflicht. Außerdem musst du dich bei Einreise registrieren lassen. Also lieber keine wichtigen Termine kurz nach die Reise legen, da bist du eventuell in Quarantäne. Es gelten die Bestimmungen der Bundesländer. Wenn du also zurück nach Freiburg fahren willst, solltest du dich auf der Internetseite von Baden-Württemberg informieren. Wir wissen mittlerweile, dass sich das Infektionsgeschehen ziemlich schnell verändern kann. Du solltest deswegen während deiner Reise darüber informiert bleiben, ob sich die Einreiseregelungen verändern. Vielleicht wurde dein Reiseziel während deines Aufenthalts als Risikogebiet eingestuft. Das erfährst du auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.
Auf geringe Auslastung achten!

5. Auf Auslastung im Zug achten, Extramaske mitnehmen

Wenn du mit dem Zug verreist, kannst du bei der Buchung darauf achten, nur wenig ausgelastete Züge zu buchen. Wie stark ein Zug ausgelastet ist, kannst du online bei der Auslastungsanzeige der DB abrufen. Im Zug solltest du dich möglichst allein setzen. Während der ganzen Fahrt gilt Maskenpflicht. Um zu trinken oder zu essen, kannst du natürlich kurz die Maske absetzen. Das heißt aber nicht, dass du die ganze Fahrt Nüsse snacken solltest. Lieber kurz die Maske abziehen und ein paar Mal am Brötchen abbeißen und dann wieder aufsetzen. Bei sehr langen Zugfahrten wird die Maske vom Atmen nach einer Weile ziemlich eklig, deswegen am besten gleich eine Ersatzmaske für die Fahrt einpacken.

6. Storno-Bedingungen prüfen

Wer sich überlegt, eine Reise zu buchen, sollte genau auf die Storno-Bedingungen des Anbieters achten. Wichtig ist, ob und bis wann eine Buchung kostenlos stornierbar ist. Bei Pauschalreisen gibt es bessere Chancen, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren. Auch, wenn das für junge Menschen nicht unbedingt attraktiv ist, sollte man sich das in diesen Zeiten überlegen. Niemand möchte unnötig Geld verlieren.

7. Auslandskrankenversicherung abschließen

Hast Du bestimmt schon, aber wir erwähnen es sicherheitshalber noch einmal. Gesetzliche Krankenkassen kommen nur für akute Erkrankungen oder Unfälle in einem EU-Mitgliedsland auf. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt Behandlungs- und Medikamentenkosten sowie den Rücktransport im Ernstfall.
Keine Partys, keine Demos, keine Touri-Gruppen!

8. Meide große Menschenmengen oder überfüllte öffentliche Verkehrsmittel

Was du zuhause nicht tun würdest, das mach’ auch nicht im Urlaubsland. Die ganze Welt befindet sich immer noch in einem Ausnahmezustand. Deswegen vermeide es, viele Menschen zu treffen oder gar zu berühren. Keine Partys, keine Demos, keine Touri-Gruppen.

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