Bewerbungsfrist

5 Tipps, mit denen du entspannt auf deine Unizulassung warten kannst

Anna Castro Kösel

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Das lange Zittern beginnt, bis endlich die Zusage für das Wunschstudium kommt. Unter Umständen kann es noch einen Monat dauern, bis man endlich Gewissheit hat. Ein paar Last- Minute-Tipps zum Zeittotschlagen.

1. Tief durchatmen und entspannen

Die Bewerbung ist ausgefüllt und abgeschickt. Wenn du darin verfällst, am Rad zu drehen und dir auszumalen, wie schlimm es wäre, wenn du nicht an deiner Traumuni oder deinem Wunschstudium angenommen wirst, mache dir klar: Du kannst es jetzt sowieso nicht mehr beeinflussen. Es ist nun an der Uni, über deine Zusage zu entscheiden. Du kannst dich jetzt entspannt zurücklehnen und dir sagen: "Ich habe meinen Teil getan".

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2. Raus aus der gewohnten Umgebung

Zu Hause im eigenen Zimmer gerät man schnell ins Grübeln. Ständig geht man durch, was alles schiefgehen könnte. Die Zukunftsangst schlägt zu: "Was mache ich, nicht angenommen werde, wie kann und muss ich dann mich umorientieren?" Am besten Fragen auch noch ständig Bekannte nach: "Na, hast du schon eine Zusage?" Deswegen lautet der erste Tipp: Einfach mal wegfahren. Besuche eine Freundin oder einen Freund in einer anderen Stadt, plane eine kurze Reise, die unter Corona-Bedingungen möglich ist. In einem anderen Umfeld kommst du auf andere Gedanken, gewinnst andere Eindrücke und kannst deine Grübeleien ein wenig beiseiteschieben.

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3. Sich über NC-Werte und das Nachrückerverfahren informieren

Falls du es noch nicht vor der Bewerbung gemacht haben solltest, schaue dir die NC-Werte der vergangenen Jahre an. Diese können dir eine Orientierung geben, ob deine Sorgen berechtigt sind, oder du dir unnötig viele Sorgen machst. Aber: Nur weil der NC in den vergangenen Jahren höher war als dein Abischnitt, bedeutet es nicht, dass du keine Chance hast. Denn: Es gibt noch das Nachrückerverfahren. Informiere dich, wie das Verfahren an deiner Wunschuni läuft und wie die Quote für die Nachrückende in den vergangenen Jahren war. Das kann dir mehr Sicherheit geben.

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4. Plan B: Über interessante zulassungsfreie Fächer informieren

An jeder Uni gibt es zulassungsfreie Fächer, also Fächer ohne NC. Es bietet sich daher an, für den eigenen Seelenfrieden ein paar Alternativen durchzuspielen. Vielleicht findest du zufällig ein Fach, das du spannend findest und mit dem du leben könntest, wenn alle Stricke reißen. Wenn du zum Beispiel Psychologie studieren möchtest, der NC aber an deiner Wunschuni sehr hoch ist, könntest du dich mit vergleichbaren Studiengängen, die NC-frei sind, beschäftigen. An der Uni Freiburg ist beispielsweise das Nebenfach Kognitionswissenschaft zulassungsfrei. Auch hier wird sich mit psychologischen Inhalten befasst. Vielleicht stößt du aber auch auf etwas komplett anderes, wie Kulturantrophologie oder eine Sprache wie Spanisch oder Russisch? Einfach bewerben schadet nicht. Mache dir klar: Es gibt immer einen Plan B, der vielleicht sogar besser oder genauso gut ist, wie Plan A. Und wer kann da am besten beraten? Die Zentrale Studienberatung der Uni Freiburg.

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5. Lasse dich (professionell) beruhigen

Wenn das Gedankenkarussell überhandnimmt, suche dir Menschen, die dich effektiv beruhigen können. Ob es deine Familie ist, die dir gut zu redet, deine beste Freundin, der Nachbar – ganz egal. Hilfreich könnte es auch sein, mit Studis zu sprechen. Schließlich haben sie sich auch einmal beworben und wissen, wie du dich fühlst. Sicherlich können sie dir sagen: Egal was passiert, du findest schon deinen Weg. Du kannst dir aber auch professionelle Hilfe holen. An jeder Uni gibt es eine Studienberatung mit vielen erfahrenen Psychologinnen und Psychologen oder Beratenden, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zum Beispiel vermittelt auch die Zentrale Studienberatung (siehe Punkt 4) an die psychotherapeutische Beratung des SWFR weiter, wenn sinnvoll.
  • Psychotherapeutische Beratung an der Uni Freiburg: swfr.de

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