Drinnis

21 Ideen für ein ausgeruhtes Langeweile-Wochenende zu Hause

Gina Kutkat

Zuhausebleiben ist zur Zeit eine ziemlich gute Idee: Einerseits ist das Wetter mies, andererseits wollen wir nicht, dass das Coronavirus weiter ausbricht. Deshalb hat fudder Tipps, wie man die Stunden gut daheim verbringen kann.

1.) Nur eine Sache gleichzeitig machen

Den Podcast im Ohr, das Handy in der Hand, den Finger in der Nase: Machst du auch immer mehrere Sachen gleichzeitig? Dann konzentriere dich doch mal auf eine Sache: Lies’ ein Buch oder hör’ einen Podcast und lieg dabei einfach nur auf dem Sofa rum.



2.) Ein aufwändiges Gericht kochen

Wann hast Du zuletzt ein Drei-Gänge-Menü gekocht? Weihnachten zählt nicht! Viel zu oft rotzen wir abends unser Essen zusammen oder schmieren uns ein Butterbrot. Dabei kann Kochen so entspannend sein. Lass’ dich von deinen Kochbüchern oder Internetblogs inspirieren und bereite einen feinen Schmaus zu. Zum Beispiel Rote-Bete-Carpaccio als Vorspeise, Blumenkohl-Curry als Hauptspeise und Tarte-Tatin als Dessert. Geilo!

3.) Kaffee trinken und Zeitung lesen – zwei Stunden lang

Da bleibt die Zeit fast stehen: Sich gemütlich ins Bett oder aufs Sofa lümmeln, die Tageszeitung unterm Arm und den Kaffee frisch aufgebrüht im Becher. Man stellt dann schnell fest, wie lange es her ist, dass man ohne den Druck auf den nächsten Termin einfach mal geschmökert hat. Sollte man öfters machen!



4.) Etwas Neues lernen/Online-Kurs belegen

Wie oft nehmen wir uns vor, eine neue Sprache zu lernen oder endlich mal das Zehnfinger-System? Und wie oft machen wir es dann? Eben! Aber eine Auszeit Zuhause, die eventuell in Langeweile ausartet, kann auch eine Chance sein – vorausgesetzt, Du hast WLAN. Wir sind große Fans von Youtube-Tutorials: Von "Schach lernen in 30 Minuten" über "Skatetipps für Anfänger" bis hin zum "Pony selber schneiden" – let’s go!

5.) Einen alten Freund/eine alte Freundin anrufen

Etwas abgedroschen, zugegeben. Aber die simpelsten Dinge sind meistens die schwierigsten. Denn je mehr Zeit Du zwischen Gesprächen mit deinen guten Freunden verstreichen lässt, desto größer wird deine Hemmung, dann einfach mal anzurufen. Kann sein, dass wir aus Erfahrung sprechen.

6.) Ausgiebig baden

Der Moment, in dem der Fuß in das wohlig-warme Wasser taucht, den Schaum berührt und sich innerhalb von Sekunden die Wärme im ganzen Körper ausbreitet: Joa, das zählt für uns schon als Glücksgefühl. Dann noch ein Glas Rotwein dazu, die Gurkenmaske ins Gesicht und die Lieblingsserie auf Netflix an – müssen wir noch mehr sagen?



7.) Schreibe deinem Freiburger Lieblingsrestaurant eine gute Bewertung bei Google

Das hast Du dir wirklich und ungelogen schon ganz ganz oft vorgenommen? Haha, willkommen im Club! Aber herzlichen Glückwunsch, jetzt ist endlich der Zeitpunkt für deine fachkundige Gastrokritik unter dem Google-Eintrag deines Lieblingslokals. Lass’ ein paar nette Worte da und dann gehe doch bald mal wieder zum Essen hin!

8.) Ein einstündiges Yoga-Tutorial machen

Ohne Zeitdruck die Yogamatte ausrollen und ein Tutorial machen, das nicht nur 30 Minuten dauert, sondern so richtig lange? Ziemlich geile Idee für ein Wochenende daheim. Und danach bist du so krass runtergefahren, dass Du gleich aufs Sofa weiterschweben kannst, um dort weiter zu entspannen. Versprochen: Du bist schon ganz nah dran am "Fünfe gerade sein lassen".



9.) Mit dem Hund/der Katze spielen – aber so richtig lange

Wir alle lieben unsere Tiere – aber viel zu oft nehmen wir sie im hektischen Alltag nur noch wahr, ohne uns richtig mit ihnen auseinanderzusetzen. Dabei sind sie die Chill-Gurus schlechthin. Wir haben es getestet: Der Katze eine Stunde den Bauch kraulen ist mindestens so entspannend wie drei Stunden Sauna, mit dem Hund durch den Wald laufen ebenso. Und wenn Du noch eine Schippe draufsetzt, tobst Du mal eine ganze Stunde mit deinem Tier rum – um es ihm anschließend gleich zu tun und 16 Stunden zu schlafen.

10.) Puzzeln oder Scrabble oder Mastermind

Wir lieben Spiele! Leider gibt es nicht so viele Menschen, die diese Leidenschaft teilen. Dabei ist es einer der wenigen Dinge, die man noch analog tun kann und dabei komplett die Zeit vergisst. Die einen puzzeln, die anderen scrabbeln und die anderen verlieren sich bei Mastermind – jetzt müssen wir nur noch damit klarkommen, auch mal zu verlieren.



11.) Back-Up fürs Smartphone oder den Computer machen

In einer Kategorie mit der Online-Gastro-Kritik (Punkt 7!). Schon tausend Mal vorgenommen und tausend Mal wieder verworfen, weil was anderes dazwischen kam. Dabei sind Back-Ups für Smartphone und Computer wirklich sinnvoll und hat uns ein bisschen das Leben gerettet, als das Handy vergangenen Herbst in den Atlantik plumpste.

12.) Ein Buch lesen

Naaa? Schon auf diesen Tipp gewartet? Siehste – ein Buch lesen ist nämlich immer eine gute Idee. Wir gehören zwar zur Kategorie "Leseratte" und sind immer mit Buch unterwegs, aber tagsüber lesen – wenn man nicht im Urlaub ist oder in der Sonne liegt – kommt auch bei uns selten vor. Und Stoff gibt es genug: Wir empfehlen "Idaho" von Emily Ruskovich, "Tausend Zeilen Lüge" von Juan Moreno und "Herkunft" von Sasa Stanisic.



13.) Einen inspirierenden Ted-Talk schauen

Stress kann auch positiv sein. Deine Körpersprache beeinflusst, wie andere dich sehen. Die Macht der Verletzlichkeit. Das sind keine Titel von Selbsthilfebüchern, sondern drei der beliebtesten Ted-Talks aller Zeiten. Sie dauern maximal 20 Minuten und beinhalten garantiert Infos, die du noch nicht kennst. fudder-Tipp: "10 things you didn’t know about orgasm".

14.) Tagsüber nappen

One nap a day keeps the doctor away – aber nicht zu lange pennen, sonst kommt der Kreislauf danach gar nicht mehr in Schwung. Eine halbe Stunde ist perfekt und gesund. Wer mehr über die Wissenschaft des Schlafens lernen möchte: "Why we sleep" von Matthew Walker ist ein tolles Buch, auf Deutsch heißt es "Das große Buch vom Schlaf".



15.) Eine neue Playlist erstellen

Für den Geburtstag deiner Liebsten, die Hochzeit deines besten Freundes oder einfach für dich: Playlists machen das Leben schöner und lassen einen auch nochmal in der Vergangenheit schwelgen.

16.) Meditieren üben

Schon klar, den Punkt "Yogamachen" hatten wir schon. Aber auch, wenn Meditieren zum Yoga gehört und andersherum, widmen wir der Meditation einen eigenen Punkt. Denn das will gelernt sein! Ob auf dem Stuhl, einem Kissen oder dem Boden: Suche dir eine Position, in der Du für einige Zeit ungestört sitzen kannst und starte mit fünf oder zehn Minuten. Entweder komplett in der Stille oder in Begleitung einer gesprochenen Meditation – die gibt’s bei Spotify oder auch als Podcast oder App.

17.) Geld an eine Organisation spenden, die Du schon lange unterstützen willst

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Den Spruch unserer Großeltern im Ohr, stehen wir meistens wie ein Ochs vorm Berg, wenn wir Geld spenden möchten. An welche Organisation? In welcher Menge? Alles auf einmal oder lieber aufteilen? Nimm’ dir Zeit, dich über die unterschiedlichen Spendemöglichkeiten schlau zu machen.



18.) Endlich deine Digi-Cam verstehen

Es gab da mal eine Zeit, lang lang vor Instagram, in der Du dir zum Geburtstag eine Digital-Kamera gewünscht hast. Die liegt jetzt in der Schublade und stirbt vor Langeweile, weil sich niemand mit ihr beschäftigt. Schluss damit! Die Bilder werden richtig toll, wenn man die richtigen Einstellungen kennt. Zeit, dich mit denen auseinanderzusetzen hast Du ja jetzt.

19.) Kleiderschrank aufräumen

Wer einen aufgeräumten Kleiderschrank hat, ist ein besserer Mensch. Das ist natürlich totaler Quatsch mit Soße, aber wie sollen wir denn sonst deine Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken? Bestätigt ist, dass Aufräumen und Ausmisten Platz im Leben schafft. Okay, hättest Du auch selbst drauf kommen können.



20.) Perfektioniere deinen Lebenslauf

Die nächste Bewerbung kommt bestimmt! Wer wie wir Bewerbungen schreiben hasst, kann sich jetzt schon mal an seinen Lebenslauf setzen. Denn was gemacht ist, ist gemacht. Dann musst Du beim nächsten Jobangebot nur noch aktualisieren und ab die Post. Kleiner Tipp am Rande: Ein Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein und Lücken sind heutzutage voll okay!

21.) Schlafen!

Krass, wir haben tatsächlich 20 Punkte gebraucht, um zur Quintessenz des Chillens und der Langeweile zu kommen: Dem guten, alten Schlaf. Nimm’ dir ein Mützchen oder zwei davon und wenn du aufwachst, kannst Du die Liste nochmal von vorne durchspielen.



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