Meinung

1000 Zeilen Liebe: Wald

Maxim Melzer

Spazieren gehen steht während des Lockdowns hoch im Kurs. Warum man das im Wald machen sollte, schreibt fudder-Autor Maxim Melzer in 1000 Zeichen Liebe.

Das beste Mittel gegen den Corona-Blues: Raus gehen. Und dann noch besser: In den Wald gehen. Ohne Handy ab ins Grüne! Dort ist alles so voller Leben, dass man die eigenen Probleme schnell vergisst. Jede Weggabelung wird zum Abenteuer. Vögel zwitschern, Äste knacken, irgendwo plätschert ein Bach. Es gibt kaum schönere Momente, als aus einem dunklen Wald auf eine sonnige Lichtung zu laufen.

Die Waldluft lässt einen Lebensenergie atmen. Die Laune kann noch so schlecht sein, irgendwie wird sie im Wald besser. Man besinnt sich auf den Moment und vergisst die alltäglichen Probleme – fast wie ein Gespräch mit einem guten Freund.
Es ist die pure Erholung für Körper und Geist. Tatsächlich lässt sich belegen, dass Waldluft 90 Prozent weniger Staubteilchen enthält, als die Stadtluft, die wir täglich einatmen.

Als Freiburger gibt’s keine Ausreden: Um uns herum ist fast nur grün. Also aufraffen, Netflix aus und ab in den Wald! Auch wenn es, gerade im Winter manchmal schwer fallen mag: Es lohnt sich!