Haustiere

1000 Zeichen Liebe: Mein Hund im Lockdown

Laura Wolfert

Spazierengehen, schmusen, einfach da sein: In Zeiten der Pandemie ist ein Hund unbezahlbar, findet fudder-Autorin Laura Wolfert. Sie hat in 1000 Zeichen eine Liebeserklärung an ihre Hündin Prada geschrieben.

Was haben Jeff Bezos, Elon Musk und mein Hund gemeinsam? Sie alle profitieren von der Pandemie. Jeff Bezos, der reichste Mann der Welt, wird immer reicher. Ähnlich Elon Musk: 2020 erzielte sein Unternehmen Tesla knapp 595 Millionen Euro. Und mein Hund? Der ist glücklich, weil er nun all seine Liebsten um sich hat.

24/7 wird geschmust und gespielt, Homeoffice sei Dank. Im Gegensatz zu Jeff und Elon hat er keinen einzigen Penny nach Hause gebracht, trotzdem ist er in Zeiten der Pandemie unbezahlbar. Er gibt mir etwas, das sich weder über Prime noch Lieferando liefern lässt: Zuneigung.

Prada ist einfach nur für mich da

Sie, nennen wir das Herzchen beim Namen, heißt Prada: Eine 13-jährige Chihuahua-Dame, die mich zum Spazierengehen zwingt. Die mir ohne Widerworte zuhört und ein Stück weit das Gefühl von Normalität vermittelt. Prada ist "einfach" für mich da. Sie zweifelt nicht den Virus an, sie glaubt auch nicht an satanistische Eliten.

Prada kläfft nur, wenn der Wendler spricht. Sie zeigt, dass uns die kleinen Dinge im Leben Freude bereiten. Manchmal sind diese kleinen Dinge nur 23 Zentimeter groß, haben dafür aber ein riesiges Herz.

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