Club der Freunde

Freiburg

100 Jahre Studierendenwerk: In den Hörsälen roch es nach Essen

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Armut in Deutschland groß: Um die Not der Studierenden zu lindern, wurden 1921 Studentenwerke gegründet. So auch das Freiburger Studierendenwerk.

Die Entstehung europäischer Universitäten reicht bis ins Mittelalter zurück, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg etwa wurde 1457 gegründet. Die soziale Frage hingegen – was Studierende essen, wo sie schlafen, wie sie im Alltag zurecht und finanziell über die Runden kommen – war bis nach dem Ersten Weltkrieg mehr oder weniger Privatsache des einzelnen Studenten. Wobei viele unter dem Dach und mit Unterstützung einer Verbindung lebten. Die Universitäten jedenfalls sahen sich "als Bildungseinrichtung, aber nur als Bildungseinrichtung", sagt der Historiker Matthias Stickler von der Universität Würzburg, der auch Leiter des dortigen Instituts für Hochschulkunde ist. "Dass die Studenten gewaschen und gekämmt sind und etwas zu essen haben, ist nicht Aufgabe der deutschen Universitäten."
Nach dem Ersten Weltkrieg herrschte große Armut
Nach dem Ersten Weltkrieg war die soziale Situation eine andere. Das Land war zwar politisch in einer Aufbruchstimmung, auf dem schwierigen Weg zu einer Demokratie, aber es war verarmt. Viele Menschen hungerten, die Spanische Grippe grassierte, die junge Demokratie musste an die einstigen Kriegsgegner hohe Reparationen zahlen. Auch Stipendiengeber, ...

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